WOHNUNGSSTRICH

Im Kreuzberger Wrangelkiez machte eine Frau als lebende Suchanzeige auf die Wohnungsnot in der deutschen Hauptstadt aufmerksam. Seit vergangener Woche saß die Künstlerin Joana V. im Schaufenster der Galerie Heba – ihr war wohl fristlos gekündigt worden (13.04.). Im Rahmen der mehrtägigen Kunstperformance nahm die Betroffene werktäglich zwischen 12:00 und 20:00 Uhr in dem Schaufenster an der Falckensteinstraße Platz. Bezahlbaren Wohnungsraum gibt es nicht mehr. Von der Politik genauso gewollt. Die Politik der vergangenen 25 Jahre trägt endlich Früchte. Berlin ist inzwischen die zweitteuerste Stadt nach München. Und damit nicht mehr sexy. Das ist die Berliner Luft!

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