DIE HUNDERTJÄHRIGE

Die Berliner S-Bahn wird hundert! Am 8. August 1924 fuhr der erste elektrifizierte Zug auf der Vorortbahn zwischen dem Stettiner Bahnhof (1842–1952; heute Nordbahnhof) und Bernau. Kaum ein Berliner Verkehrsmittel hat das Stadtbild so nachhaltig geprägt, wie die rot-gelben Züge aus den 1920er- und -30er-Jahren. Die letzten dieser Triebfahrzeuge wurden erst nach der Jahrtausend-
wende ausgemustert.

Für den August ist eine riesige Geburttagssause geplant. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten an den »Tagen der Offenen Tore« im S-Bahn-Werk ERKNER (25./ 26.05.). Dort steht der historische Fahrzeugpark. Einstimmen auf das Festival im August kann man sich schon mal mit Romanos Geburtstagsständchen »S-Bahn fahr’n, S-Bahn fahr’n«.

Kann die Erfolgsgeschichte der Berliner S-Bahn weitergehen? Neoliberale Ideologen greifen sie in ihrem Privatisierungswahn an (»Privat ist besser als Staat!«).

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