Krakau MOBIL

Nach Krakau verkehren 16 Mal täglich Züge von Berlin über Posen oder Breslau. Man muss nicht mit der sterbenden Deutschen Bahn (DB) fahren. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bedienen die Strecke. Zuvervlässig, pünktlich, mit Comfort, und preis-
günstig. Die Fahrtzeit für die 550 Kilometer beträgt in der Regel neuneinhalb Stunden. Während ein Reisebus trotz der vorgeschrie-
benen Lenkpausen und der erlaubten Höchstgeschwindigkeit etwa neun Stunden für die Strecke benötigt.

Das Krakauer NAHVERKEHRSNETZ ist sehr gut ausgebaut. Es gibt auch Tageskarten (24-Stunden-Tickets) zu 17,50 PLN
(= 4,40 Euro).

In Polen fahren alle Rentner:innen, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, KOSTENFREI im öffentlichen Personennahverkehr. Undenkbar im ›Porscheland Deutschland‹. Dort haben die ›Eckrentner:innen‹ immer weniger in der Tasche und zu lachen.

Kraków Główny/ Hauptbahnhof. Das denkmalgeschützte ehemalige Bahnhofsgebäude von 1847.

Unterirdische Empfangshalle des neuen Bahnhofs.

Der oberirdische Bahnhofsteil mit fünf Bahnsteigen und insgesamt zwölf Gleisen (davon zwei als reine Durchfahr- und Rangiergleise ohne Bahnsteig) ist als Durchgangsbahnhof konzipiert. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof. Am Bus-
bahnhof, der außer 32 Abfahrtsbahnsteigen über ein großes Wartegebäude verfügt, starten die Fernbusse.

SKA steht für Szybka Kolej Aglomeracyjna (Agglomerationsschnellbahn). In Betrieb ging sie zum Fahrplanwechsel 2014 mit der Linie SKA1 (Kraków Główny–Wieliczka Rynek Kopalnia). Das Schnellbahnsystem befindet sich noch im Aufbau, allerdings ging beim letzten Fahrplanwechsel mit der Linie SKA3 (Kraków Główny–Tarnów) die vorläufig letzte Linie in Betrieb.  Betrieben wird die SKA von den Koleje Małopolskie (Kleinpolnischen Eisenbahnen).

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