KULINARIK

Die OBWARZANKI stammen aus Krakau und gehören zu den Backwerken mit jahrhundertealter Tradition. Obwarzanek krakowski sind ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Erbes Krakaus und werden seit mehr als 600 Jahren in der Stadt hergestellt und gegessen. 

Das Wichtigste: der Krakauer Obwarzanek ist weder ein Bagel noch eine Brezel, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Der Name dieser Delikatesse kommt von der Art der Herstellung, die auf Polnisch »obwarzać«, d. h. ›im Wasser abkochen‹, genannt wird. Das Gebäck wird nämlich vor dem Backen in heißes Wasser getaucht. Doch vorher muss es entsprechend zubereitet werden. Aus Salz, Zucker, Hefe, Wasser, Mehl und Fett werden zwei Teigrollen gemacht, die »Sulki« genannt werden. Anschließend werden sie miteinander verflochten und an ihren Enden so zusammengefügt, dass ein Ring mit einem Durchmesser von 12 bis 17 Zentimetern entsteht. Obwarzanki werden mit Sesam, Salz oder Mohn bestreut. Sie werden auf den Straßen von Kraków verkauft. 2010 wurde Obwarzanek in die Liste der geschützten Erzeugnisse der Europäischen Union aufgenommen.

Ebenfalls aus Krakau stammt der BAGEL, der seit dem 17. Jahrhundert bezeugt ist, und zur jüdischen Backtradition gehört.
Auch Bagels sind ringförmige Backwaren. Im Unterschied zu Obwarzanki sind sie jedoch nicht gedreht, haben einen kleineren Durchmesser und sind von weicherer Konsistenz.

Eine besondere Bratwurst (Kiełbasy Śląskiej) aus einem blauen Kleintransporter der Marke Nysa lockt seit 1991 Abend für Abend Menschenmassen vor den Marktplatz an der ul. Grzegórzecka. Die Imbissbetreiber stellen einen Grill auf, zünden Buchenholz an und beginnen ab 20:00 Uhr bis spät in die Nacht zu grillen. Smagnego.

Wunderbare Spaghetti Aglio e Olio mit frischen Kräutern (41,00 PLN), interpretiert vom »Hotel Grand Sal« im Park Królowej Kingi
in Wieliczka.

Jüdische (Żydowska kuchnia) und Polnische Küche (Polska kuchnia) habe ich im Restauracja »AWIW« genossen.

Koschere Pierogi z mięsem.

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