Die Hochschulstadt GIESSEN ist mit 95.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Hessens. Sie ist Sitz des Regierungspräsidiums Mittelhessen sowie u. a. der JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT (JLU). Gießen liegt an der Lahn. Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt zwischen den Städten Wetzlar, Marburg, Fulda und Siegen. Ab 1867 war Gießen auch Garnisonsstadt. Gießen wurde in den 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre stark von den Angehörigen der US-Armee geprägt.
Die »No 5 Bomber Group« der Royal Air Force flog zunächst am 2. Dezember 1944, dann am 6. und 7. Dezember, nächtliche Bombenangriffe. Beim zweiten Angriff (Codename »Hake«/ Hecht) wurde fast der ganze historische Stadtkern Gießens durch
einen Feuersturm vernichtet. Am 11. Dezember 1944 warfen 353 B-17-Bomber der United States Army Air Forces in einem Tagesangriff bei geschlossener Wolkendecke 731 Tonnen Sprengbomben und 1.116 Tonnen Brandbomben ab. Die Stadt war zu
zwei Dritteln zerstört, die Innenstadt zu 90 Prozent. Aufgrund der verheerenden Zerstörungen durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs und die Stadtplanung der Nachkriegszeit gibt es im eigentlichen Zentrum kaum noch Bauwerke der vorindustriellen Epoche. Was fehlt hier? Das Liebig-Museum, das Mathematikum, das Gießkannenmuseum, »Der Wal von Gießen« in der Hermann-Hoffmann-Akademie der JLU.
BOMBENFUND bei meiner Ankunft (19.11.). Die 50-Kilogramm-US-Fliegerbombe war dann um 20:33 Uhr entschärft. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Weltkiegsmunition unschädlich gemacht werden kann.

die wegen ihres Erscheinungsbildes den Spitznamen »ELEPHANTEN-KLO« trägt. So geht autogerechte Stadt.
»Dub dub dub dub dub dub dub dui dui dub dub
ZWEI ROSA ELEPHANTEN und ’ne Tüte Diamanten
schenke ich zur Hochzeit dir Elisabeth;
Ich bin ja so verschossen in deine Sommersprossen,
wann wirst du endlich mein,
ich finde dich ja so nett« […].
(Insterburg & Co, »Laßt uns unsern Apfelbaum und andere brandneue Ladenhüter«/ 1970)





14.00 Uhr ihre Produkte an. Der Wochenmarkt zieht sich vom Brandplatz über die Marktlaubenstraße bis zum Lindenplatz.



der Häuser (»Schlammp«) mit einer langen Eisenstange (»Eisen«) holte und mit Holzkarren außerhalb des Ortes entsorgte. Zwischen
den Häusern gab es oft kleine Gassen, in denen Kübel standen. In dem Freiraum über diesen Gassen hingen die Aborte der Häuser.
Die Schlammbeiser zogen mit ihren langen Stangen die Kübel aus den kleinen Gassen heraus und leerten sie.





