In diesem Jahr bin ich reich an Adventskalendern: zwei Bildkalender, ein liebevoll ›selbstgemachter‹ Kalender mit täglichen kleinen individuellen Geschenken (wow) & ein Kalender mit süßen Spezialitäten aus Italien. Bella figura. Dazu kommen noch die digitalen Adventskalender: Kaufland, Der Tagesspiegel, Eintracht Frankfurt & der Berliner S-Bahn-Adventskalender. Den letztgenannten kann ich sehr empfehlen. Da leuchten die Kinderaugen.





Seit dem 19. Jahrhundert gehörten Adventskalender zum christlichen Brauchtum. Sie entstanden in den protestantisch geprägten Landesteilen Deutschlands und sollten die Wartezeit auf Weihnachten ›erleichtern‹. Anfang des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich die gedruckten Bildkalender. Seit mehr als zehn Jahren sind Adventskalender voll kommerzialisiert und ›müllen‹ die Supermärkte zu. Sie dienen als Produktvertriebsschienen und können schon mal dreistellige Preise kosten. Inzwischen gibt es in Anlehnung an Adventskalender sogar Ramadan-Kalender. Geld stinkt nicht. Da lobe ich mir die klassischen Bildkalender − und alles Selbstgebasteltes.