1    SZCZECIN

Stettin ist die siebtgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern (Województwo zachodniopomorskie). Stettin besitzt als alte Hansestadt einen der größten Seehäfen des Ostseeraumes.

Der polnische Name erscheint zuerst 1273 in einer lateinischen Urkunde als Sczecin. Auf den slawischen Namen geht wiederum
die deutsche Namensform zurück.

Die Altstadt wurde nach den schweren Kriegszerstörungen nur teilweise wiederaufgebaut. Die Altstadt inklusive des Hafengebiets war am Kriegsende (25. April 1945) zu 90 Prozent, das übrige Stadtgebiet zu 70 Prozent zerstört. Dies war mein dritter Besuch
in Stettin. 1999 war das Schloss bereits wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau begann 1950 und endete 1984. Und drumherum
lagen noch die offenen Keller der zerstörten Altstadt. 2011 waren am Heumarkt Teile der Altstadt wieder zu sehen. Und jetzt wird das ehemalige Gelände der Hafenspeicher mit Wohnungen bebaut.

Der Bahnhof Szczecin Główny, der Stettiner Hauptbahnhof.

Die Polnische Post.

Die »Nawigator XXI (1997/ 98)« ist das Schul- und Forschungsschiff der ›Maritimen Technischen Universität (Politechnika Morska w Szczecinie, Akademia Morska)‹.
Das »Königstor« zeigt Kriegstrophäen und Mars als Allegorie des Krieges und Herkules als Allegorie für Heldenmut. In einem Zierrahmen mit dem preußischen Adler sind die Initialen des Königs Friedrich Wilhelm I. zu sehen. Heute ist in dem Tor ein Café untergebracht. Als zweites Tor hat das »Berliner Tor« den Krieg überstanden.
»Schloss der Herzöge von Pommern (Zamek Książąt Pomorskich)«. Im großen Hof lenkt die mehr als 300 Jahre alte astronomische Uhr die Blicke auf sich. Das Uhrwerk der heutigen Astronomischen Uhr war nach dem Weltkrieg 1979 fertiggestellt.