BUCHSTÄBLICH

Das Berliner BUCHSTABENMUSEUM muss nach 20 Jahren am 5. Oktober 2025 für immer seine Türen schließen. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel und ausbleibender Förderungen sieht BARBARA DECHANT, die Gründerin und Leiterin des Museums,
keine Zukunftsperspektiven mehr. Während DER SEUCHE waren die Besucherzahlen eingebrochen und die Kosten gestiegen.
Was den Fortbestand unmöglich macht. Auch war das Museum zu groß geworden, um den laufenden Betrieb allein mit der Hilfe
von Ehrenamtlichen sicherzustellen. Es drohte die Insolvenz.


Das Buchstabenmuseum im Hansaviertel sammelt(e) berührbare 3-D-gebaute Buchstaben aus Kunststoff, Glas, Metall oder Alublech. Dabei betrachtete man die Neon-Buchstaben nie als bloße Designobjekte, sondern dokumentierte die Geschichte der Lichtreklame als Wegweiser einer vielfältigen Konsumwelt.

Die Sammlung von 3.500 Buchstaben soll zusammengehalten werden. Deshalb sucht der gemeinnützige Verein nun nach einer geeigneten langfristigen Einlagerungsmöglichkeit. 

Tara, die Post aus Flensburg ist da!

Sehr sehenswert die Ausstellung »FINAL SALE – Vom Kaufhaus ins Museum.« Eine Ausstellung mit Leuchtschriften ehemaliger Kaufhäuser von 1980 bis heute. Neckermann, Horten, Hertie, Centrum, Quelle, Kaufhof und Karstadt – Warenhausikonen, die aus den deutschen Innenstädten verschwanden. Galeria (Karstadt & Kaufhof) ringt aktuell mit der Schließung auf Raten. Mit dem Verlust
der Konzerne, gehen auch die markanten Schriftzüge der Waren- und Kaufhausketten verloren.

Quelle, ein Opfer gieriger Bankster.

Das Buchstabenmuseum im Stadtbahnbogen 424 (am S-Bahnhof ›Bellevue‹) ist nur noch bis einschließlich 5. Oktober 2025 geöffnet Donnerstag bis Sonntag 13:00 bis 17:00 Uhr, Eintritt 12,00/ ermäßigt 6,50 Euro. 

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