KARTHAGO

Die innerhalb der »Festung Brandenburg« gelegene Küstriner Altstadt ist seit dem Zweiten Weltkrieg ein einziges Trümmerfeld. Nach dem Krieg wuchs buchstäblich Gras über den wenigen Resten. Die Altstadt galt als Kriegsgräberstätte. In den Nullerjahren begannen die Polen die Ruinenreste zu sichern. Die ehemalige Stadt wurde zugänglich gemacht: Straßenschilder mit den historischen Namen wurden aufgestellt; das Berliner und das Kietzer Tor sowie Teile der historischen Festungsanlage wurden wieder aufgebaut. Die bei archäologischen Grabungen gefundenen Artefakte sind in den Kasematten der »Bastion Philipp« ausgestellt. Der Eintritt in die attraktiv gestaltete Ausstellung zur Geschichte Küstrins kostet 25 Złoty. Keine Ermäßigung. Die hier abgebildeten Artefakte stammen aus der Ausstellung.

Das BERLINER TOR im Norden.
Denkmalsockel von JOHANN VON BRANDENBURG, auch Hans von Küstrin genannt.
Blick in die MARIENKIRCHE.
Blick auf das Küstriner SCHLOSS. Am Platz der Schautafel stand das Schafott für die Hinrichtung Kattes.
Die Hinrichtungsstätte und das Fenster, aus dem der Kronprinz die Hinrichtung seines Freundes mitansehen musste.
Markttreiben am Küstriner MARKTPLATZ.
Blick auf die »Bastion Philipp«.

Hinterlasse einen Kommentar