DIE SCHEUNE

Mit «berlin modern» entsteht in der deutschen Hauptstadt unweit des Potsdamer Platzes und des Tiergartens – in direkter Nachbarschaft der ›Neuen Nationalgalerie‹ von Mies van der Rohe, der Philharmonie und der Staatsbibliothek von Hans Scharoun – ein Prestigeprojekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK): das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die Nutzfläche wird zirka 16.000 Quadratmeter umfassen. Davon sind etwa 9.000 Quadratmeter als Ausstellungsflächen vorgesehen.

Der Neubau und die benachbarte ›Neue Nationalgalerie‹ werden unterirdisch verbunden sein und zeigen dann künftig umfangreichere Kunstbestände aus der Sammlung der Nationalgalerie aus dem 20. Jahrhundert – rund 5.000 Werke. Seit Jahrzehnten konnte die ›Neue Nationalgalerie‹ ihre Bestände nur in Ausschnitten präsentieren. In der aktuellen Präsentation sind etwa nur drei Prozent der Sammlung zu sehen. Der gewaltige Baukörper entstand nach Plänen des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron. Seit der Entwurfsplanung wurde die Bauausführung weiterentwickelt, um das Haus sozial, ökologisch nachhaltiger und teilhabegerechter zu gestalten. Das Museum ist der größte und teuerste Museumsbau Deutschlands. Es soll
mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten und 2029 fertiggestellt sein. Am vergangenen Freitag war Richtfest für die ›big wigs‹.
Der Rohbau, der bereits zu großen Teilen errichtet ist, öffnete erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit (18./ 19.10.).
Die Besucher:innen erhielten Einblicke in die künftigen Ausstellungsräume. Die Berliner Schnauze taufte das Gebäude bereits
im Wettbewerbsverfahren 2016 SCHEUNE.

Hinterlasse einen Kommentar