Fahrt mit dem Deutschlandticket nach Frankfurt/ Oder zum Eisgang auf der Oder (21.01.) .
Deutschland 2026: Schon auf der Hinfahrt hatte der Zug (RE 1) wg. »Stellwerksausfall bei Köpenick« 40 MIN Verspätung. Da war ich gewarnt und deshalb schon um 13:00 Uhr am Frankfurter Bahnhof, um bereits um 13:09 Uhr wegen eines Termins zurückzufahren. Da ging schon nichts mehr. Zugausfälle und dramatische Verspätungen. Der Bahnsteig schwarz vor Menschen. Keine Durchsagen dort. Als sich abzeichnete, das eine rechtzeitige Rückkehr nach Berlin schwierig wird, investierte ich 13,05 Euro (mit BC50) für den
E 56. Aber auch dieser Zug, der planmäßig um 14:12 Uhr fahren sollte, hatte wg. »Reparatur am Gleis« fast eine Stunde Verspätung.
Die Abfahrt erfolgte schließlich um 15:07 Uhr). Den kurz zuvor vorausfahrenden ersten völlig überfüllten Regionalexpress überholten wir schließlich am Ostbahnhof. Wir trafen erst um 16:15 Uhr am Berliner Hauptbahnhof ein. Mindestens fünf (!) Stunden hatte ich für die Hin- & Rückfahrt benötigt, die normalerweise gut zwei Stunden gedauert hätte. Allein die Rückfahrt kostete mich etwa dreieinhalb Stunden. Zum 2. Mal im noch jungen Jahr musste ich das Deutschlandticket upgraden. Bei verschlechterter Leistung war das Deutschlandticket seit Januar um 5,00 Euro teurer geworden.
Polen 2026: Deutschland, einst Inbegriff von Fortschritt und Wohlstand, verliert aus polnischer Sicht zunehmend an Glanz. Während Deutschland konjunkturell stagniert, wächst Polens Wirtschaft um etwa drei Prozent im Jahr (Quelle: Tagesschau, ARD, 10.01.2026). Polen ist inzwischen der viertwichtigste Exportmarkt für deutsche Unternehmen und hat damit China überholt. Was das Wachstum angeht, ist Polen ein echtes Zugpferd in der Europäischen Union. Polen wächst ungefähr dreimal schneller als der europäische Durch-
schnitt. Nicht erst dieses oder seit letztem Jahr, sondern seit vielen Jahren. Da stören Grenzkontrollen. Auch im Zusammenleben der ›Doppelstadt Słubfurt‹ − Słubice und Frankfurt.
Typisch für die Oderregion sind die »BRIEGER GÄNSE«, die ihren Namen der Stadt Brieg, dem heutigen polnischen Brzeg in der Woiwodschaft Opole, verdanken. Die fast kreisrunden Eisschollen mit leicht aufgewölbtem Rand entstehen bei extremer Kälte.
Sie bilden sich über dem kiesigen Flussgrund und steigen durch Strömung und Kollisionen sich drehend an die Wasseroberfläche. Diese Eisformen erzeugen ein charakteristisches Geräusch, das an Gänse erinnert. Da mit ihnen aber auch die Hochwassergefahr steigt, beseitigten jeweils drei polnische und deutsche Eisbrecher die gefährlichen Eisschollen (10.01.).
Das war zuletzt vor fünf Jahren der Fall.











