WAWEL ● WISLA ● WIELICZKA

Fahrt mit dem Reisebus nach KRAKÓW (Krakau) an die obere WISLA (Weichsel) in die Woiwodschaft KLEINPOLEN (Województwo małopolskie/ 29.08.–01.09.). Die Millionenstadt Krakau ist die zweitgrößte Stadt Polens.

Die Rückfahrt am 1. September ging vorbei an Auschwitz (Oświęcim) und Gleiwitz (Gliwice). Stilles Gedenken an den 85. Jahres-
tag des deutschen Überfalls auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkrieges. Der Satz »Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen«, den der ›Führer‹ vor 85 Jahren in das Mikrofon bellte, war gleich eine doppele Lüge. Bekanntlich wurde nicht »zurück«geschossen. Denn die Luftwaffe hatte bereits gut eine Stunde zuvor einen Bombenangriff auf Wieluń geflogen, einer Kleinstadt östlich von Breslau.
Das war der Start für den brutalen Vernichtungskrieg Deutschlands gegen die Völker Osteuropas.

Die deutschen Besatzer wollten bei ihrem Abzug Krakau – wie schon 1944 Warschau – dem Erdboden gleich machen. Zum Glück war die Rote Armee schneller. Sie befreite die Stadt am 18.01.1945.

Es folgen die sieben Beiträge: KRAKAU MOBIL; KÖNIGLICH; KRAK & SMOK; KULINARIK; Bereichernd: STRADOM & KAZIMIERZ; Schöner Wohnen: NOWA HUTA; KINGAS WUNDER: Wieliczka.

Notabene: Ursprünglich hatte ich eine Zugreise von Krakau über die Hohe Tatra und durch Galizien nach Lemberg (Liwiw) geplant. Da fiel Rußland in die Ukraine ein. Auch in der Westukraine treffen Raketen und Gleitbomben zivile Ziele und Kulturstätten. Auf Galizien wurde ich durch Joseph Roths Roman RADETZKYMARSCH aufmerksam.

Altpolnische Tracht mit Wollmantel und Kolpak, gesehen in der Tuchhalle am Rynek: 33 Grad Celsius ließen den Träger lächeln.

Grafitto am S-Bahnhof Podgórze. Es stellt den Sieg der polnisch-litauischen Armee über den Deutschen Ritterorden dar (Schlacht
bei Grunwald, 1410).

Karol Józef Wojtyła, der spätere Pabst Johannes Paul II. (1920–2005), war aufs Engste mit Krakau verbunden. Er wird dort besonders verehrt. Johannes Paul II. war der erste Pole auf dem Papstthron und der erste Nicht-Italiener seit 456 Jahren. Sein Pontifikat dauerte mehr als 26 Jahre. Im Turbo-Verfahren wurde er bereits 2014 heilig gesprochen.

Krakau MOBIL

Nach Krakau verkehren 16 Mal täglich Züge von Berlin über Posen oder Breslau. Man muss nicht mit der sterbenden Deutschen Bahn (DB) fahren. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bedienen die Strecke. Zuvervlässig, pünktlich, mit Comfort, und preis-
günstig. Die Fahrtzeit für die 550 Kilometer beträgt in der Regel neuneinhalb Stunden. Während ein Reisebus trotz der vorgeschrie-
benen Lenkpausen und der erlaubten Höchstgeschwindigkeit etwa neun Stunden für die Strecke benötigt.

Das Krakauer NAHVERKEHRSNETZ ist sehr gut ausgebaut. Es gibt auch Tageskarten (24-Stunden-Tickets) zu 17,50 PLN
(= 4,40 Euro).

In Polen fahren alle Rentner:innen, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, KOSTENFREI im öffentlichen Personennahverkehr. Undenkbar im ›Porscheland Deutschland‹. Dort haben die ›Eckrentner:innen‹ immer weniger in der Tasche und zu lachen.

Kraków Główny/ Hauptbahnhof. Das denkmalgeschützte ehemalige Bahnhofsgebäude von 1847.

Unterirdische Empfangshalle des neuen Bahnhofs.

Der oberirdische Bahnhofsteil mit fünf Bahnsteigen und insgesamt zwölf Gleisen (davon zwei als reine Durchfahr- und Rangiergleise ohne Bahnsteig) ist als Durchgangsbahnhof konzipiert. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof. Am Bus-
bahnhof, der außer 32 Abfahrtsbahnsteigen über ein großes Wartegebäude verfügt, starten die Fernbusse.

SKA steht für Szybka Kolej Aglomeracyjna (Agglomerationsschnellbahn). In Betrieb ging sie zum Fahrplanwechsel 2014 mit der Linie SKA1 (Kraków Główny–Wieliczka Rynek Kopalnia). Das Schnellbahnsystem befindet sich noch im Aufbau, allerdings ging beim letzten Fahrplanwechsel mit der Linie SKA3 (Kraków Główny–Tarnów) die vorläufig letzte Linie in Betrieb.  Betrieben wird die SKA von den Koleje Małopolskie (Kleinpolnischen Eisenbahnen).

KÖNIGLICH

Die KÖNIGSSTADT Krakau ist eine Stadt mit tausendjähriger Geschichte. Davon zeugt nicht nur der WAWEL. Der Wawel ist
ein nationales Symbol Polens. Der Königsweg führt über die Gasse der Kanoniker zum RYNEK mit prächtigen Patrizierhäusern,
der Tuchhalle und der Marienkirche.

Die Bronzeskulptur des Bildhauers Bronisław Chromy steht zwischen der Grunwaldzkie-Brücke und dem Wawel. Sie stellt einen Hund dar. Der Besitzer des Mischlinghundes Dżok starb in der Nähe des Grunwaldzkie-Kreisverkehrs an Herzversagen. In den folgenden Wochen und Monaten wartete Dżok treu an dieser Stelle auf seinen Herrn. Erst nach etwa einem Jahr ließ er sich von
einer neuen Besitzerin mitnehmen. Als diese aber auch bald starb, lief das Tier weg und kam beim Herumstreunen auf einem Bahnhofsgelände unter den Rädern eines einfahrenden Zuges ums Leben. Selbstmord?
 
Die Inschrift auf dem Denkmal verkündet: »Der Hund Dżok. Treuester der Treuen. Symbol der Hundetreue. Ein Jahr lang/ 1990–1991/ wartete er am Grunwaldzkie-Kreisverkehr auf seinen an dieser Stelle verstorbenen Herrn.« Die inzwischen goldene Pfote konnte ich nicht mehr streicheln, um Glück zu erlangen. Denn ich musste hurtig der Reisegruppe folgen. Der Wawel rief.

Vom riesigen Rynek schaut man zu den ungleichen goldenen Türmen der MARIENKIRCHE hinauf. Dort ertönt zu jeder vollen Stunde – rund um die Uhr und das ganze Jahr hindurch – der HEJNAL. Ein Trompetensignal, das nach wenigen Takten abbricht. Der Hejnal wird seit 1927 um 12:00 Uhr im polnischen Rundfunk gesendet. Der Legende nach warnte ein Türmer mit dem Trompetensignal
vor einem Mongolenangriff, als er von einem Pfeil tödlich getroffen wurde. Das Signal verstummte abrupt. Die gewarnte Stadt-
gesellschaft konnte den Angriff aber erfolgreich abwehren. »Spiel mir das Lied vom Tod«. Das Alarmsignal wird von einem Feuerwehr-
angehörigen in alle Himmelsrichtungen geblasen. 239 Stufen führen hinauf in die Türmerstube. Bei 33 Grad Celsius verzichtete ich diesmal darauf, dem Feuerwehrkameraden einen Besuch abzustatten. Bin keine 20 mehr.

Notabene: Mongolen, oder doch TARTAREN? Der LAJKONIK, der einen Tartarenreiter darstellt, ist fester Bestandteil der Krakauer Folklore. Und er findet sich im Kunsthandwerk wieder.

KRAK & SMOK

Der Wawelhügel liegt an der Weichsel. Dort soll nach einer polnischen Volkssage in einer Höhle der Wawel-Drache (SMOK Wawelski) gelebt haben. Das zur Zeit des legendären Stadtgründers König KRAK. Der König versuchte alles, um die Bestie aufzuhalten. In seiner Verzweiflung bot der König demjenigen, der den Drachen besiegt, die Hand seiner Tochter an. Viele scheiterten und starben. Schließlich gelang es dem Schusterlehrling Dratewka den Drachen zu töten. Der Held Dratewka heiratete Wanda. Und alle lebten fortan ohne Angst und glücklich.

Im Jahr 1970 wurde eine Metallskulptur des Wawel-Drachen vor der vermuteten Drachenhöhle aufgestellt. Alle fünf Minuten spuckt die stilisierte Drachenfigur mittels einer Erdgasdüse eine Stichflamme aus ihren Nüstern.

Jedes Jahr findet im Juni in Krakau ein großes Drachenfest mit einer bunten Drachenparade statt.

KULINARIK

Die OBWARZANKI stammen aus Krakau und gehören zu den Backwerken mit jahrhundertealter Tradition. Obwarzanek krakowski sind ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Erbes Krakaus und werden seit mehr als 600 Jahren in der Stadt hergestellt und gegessen. 

Das Wichtigste: der Krakauer Obwarzanek ist weder ein Bagel noch eine Brezel, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Der Name dieser Delikatesse kommt von der Art der Herstellung, die auf Polnisch »obwarzać«, d. h. ›im Wasser abkochen‹, genannt wird. Das Gebäck wird nämlich vor dem Backen in heißes Wasser getaucht. Doch vorher muss es entsprechend zubereitet werden. Aus Salz, Zucker, Hefe, Wasser, Mehl und Fett werden zwei Teigrollen gemacht, die »Sulki« genannt werden. Anschließend werden sie miteinander verflochten und an ihren Enden so zusammengefügt, dass ein Ring mit einem Durchmesser von 12 bis 17 Zentimetern entsteht. Obwarzanki werden mit Sesam, Salz oder Mohn bestreut. Sie werden auf den Straßen von Kraków verkauft. 2010 wurde Obwarzanek in die Liste der geschützten Erzeugnisse der Europäischen Union aufgenommen.

Ebenfalls aus Krakau stammt der BAGEL, der seit dem 17. Jahrhundert bezeugt ist, und zur jüdischen Backtradition gehört.
Auch Bagels sind ringförmige Backwaren. Im Unterschied zu Obwarzanki sind sie jedoch nicht gedreht, haben einen kleineren Durchmesser und sind von weicherer Konsistenz.

Eine besondere Bratwurst (Kiełbasy Śląskiej) aus einem blauen Kleintransporter der Marke Nysa lockt seit 1991 Abend für Abend Menschenmassen vor den Marktplatz an der ul. Grzegórzecka. Die Imbissbetreiber stellen einen Grill auf, zünden Buchenholz an und beginnen ab 20:00 Uhr bis spät in die Nacht zu grillen. Smagnego.

Wunderbare Spaghetti Aglio e Olio mit frischen Kräutern (41,00 PLN), interpretiert vom »Hotel Grand Sal« im Park Królowej Kingi
in Wieliczka.

Jüdische (Żydowska kuchnia) und Polnische Küche (Polska kuchnia) habe ich im Restauracja »AWIW« genossen.

Koschere Pierogi z mięsem.

Bereichernd: STRADOM & KAZIMIERZ

Es begann im Jahre 1335 mit dem Befehl des polnischen Königs Kasimir des Großen: Neben Krakau sei eine neue Stadt zu gründen, die seinen Namen tragen solle – einer Legende nach als Geschenk an seine jüdische Geliebte. KAZIMIERZ entstand. Kazimierz war bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eines der größten jüdischen Zentren Europas. 1939 waren 68.482 Menschen jüdischen Glaubens in Krakau registriert. Nach der Shoah 140. Heute leben etwa 300 Menschen mosaischen Glaubens in der Stadt. Das gegenwärtige Kazimierz zählt neben dem Ghetto in Venedig zu den am besten erhaltenen jüdischen Stadtteilen Europas. Die ehemalige Vorstadt STRADOM und Kazimierz bilden einen Teil des polnischen Geschichtsdenkmals (Pomnik historii) und gehören zum historischen Stadtkomplex (historyczny zespół miasta) Krakaus. Beide Stadtteile sind heute ein quirliges Ausgeh- und Szeneviertel.

Am Wiederaufstieg Kazimierzs war Hollywood nicht ganz unschuldig. »Schindlers Liste« (1993, 7 Oscars), der Erfolgsfilm über
den deutsch-mährischen Fabrikanten OSKAR SCHINDLER (1908–1974), der in der Zeit des Holocaust etwa 1.200 jüdische Zwangsarbeiter vor den Todeslagern rettete, wurde zu großen Teilen an Originalschauplätzen in Krakau gedreht – vor allem auch
in Kazimierz. Touristen und Einheimische entdeckten das heruntergekommene Viertel und seine jüdische Geschichte wieder. Filmtouren führen heute durch Kazimierz und zur tatsächlichen Fabrik von Oskar Schindler im gegenüberliegenden Viertel Podgórze am anderen Weichselufer.

In der berühmten Ulica Szeroka, wo drei der sieben Synagogen des Viertels stehen, schlägt auch das kulinarische Herz von Kazimierz. Jüdische (Żydowska kuchnia) und Polnische Küche (Polska kuchnia) habe ich im Restauracja »AWIW« genossen. Im Haus des heutigen Awiw lebte 18 Jahre lang Helena Rubinstein. Ich aß dort am Schabbes. In den meisten Lokalen spielten an diesem Tag Live Bands Galizische Musik.

Der Nahostkrieg wühlt auch Menschen in Polen auf. Ich entdeckte ein Intifada-Camp auf einem Universitätsgelände. Aber keine Sticker. Auch an Hauswänden entdeckte ich keine Parolen. Keine Panzerwagen, keine Absperrungen, keine bewaffneten Polizeiposten vor jüdischen Einrichtungen, wie in Deutschland erforderlich. Manche Menschen zeigen offen ihren jüdischen Glauben. Das ist in Deutschland nicht mehr möglich.

Die im 19. Jahrhundert im maurischen Stil erbaute Tempel-Synagoge ist noch immer das schönste Gebetshaus von Kazimierz. 

Schöner Wohnen: NOWA HUTA

Die ›Idealstadt‹ NOWA HUTA (Neue Hütte) stellt den Gegenpol zur bürgerlichen Altstadt dar. 1949 gegründet, ist der Stadtteil
ein Beispiel für den sozialistischen Realismus. Häuser für die Arbeiter und neuen sozialistischen Menschen.

An vielen heißen Stellen in der Stadt sind diese mobilen Sprühnebel-Vorrichtungen installiert. Bei Temperaturen zwischen 30 und
35 Grad Celsius ein tolles Angebot.

KINGAS WUNDER: Wieliczka

Als UNESCO-Weltkulturerbe gehört das ehemalige Salzbergwerk zu Polens Top-Sehenswürdigkeiten. In zweieinhalb Stunden lernt man ein märchenhaftes Reich unter der Erde kennen. Begrüßt mit dem polnischen Bergmannsgruß »szczęść Boże« geht es über
54 Treppen (und 380 Stufen) zunächst 64 Meter hinab. Die 2,2 Kilometer lange ›Touristenroute‹ ermöglicht den Besucher:innen eine Reise in die Vergangenheit des Salzbergbaus. Die Führung endet bei einer Tiefe von 135 Metern.

Gleich in der ersten »Janowice-Kammer« aus dem 17. Jahrhundert zeigen Lebensgroße Salzskulpturen die auch als Heilige verehrte ungarische Königstochter Kinga mit polnischen und ungarischen Rittern. Der Legende zufolge bat Kinga ihren Vater vor der bevorstehenden Hochzeit mit dem polnischen Prinzen Boleslaw um eine ungarische Salzmine als Aussteuergabe. Der Legende zufolge warf sie ihren Verlobungsring in den Schacht dieser Mine und ordnete nach ihrer Heirat an, bei Krakau einen Schacht zu graben. Dort seien nicht nur reiche Salzvorkommen entdeckt worden, sondern auch Kingas Verlobungsring.

Für viele Bergwerksbesucher ist die »Kinga-Kapelle« in einer 54 Meter langen, 18 Meter weiten und 12 Meter hohen Salzkammer schon allein wegen ihrer Größe und Ausstattung einer der Höhepunkte: Kristall-Lüster aus Salz hängen von der Decke, in den Nischen stehen von hinten angeleuchtete, seltsam transparent wirkende Heiligenstatuen. Auch ein Denkmal des polnischen Papstes Johannes Paul II. darf natürlich nicht fehlen.

Die »Weimar-Kammer« erinnert mit einem Goethe-Denkmal am Eingang an einen dieser Besucher. Zusammen mit dem Prinzen
von Weimar besichtigte der Dichter am 6. September 1790 Wieliczka. In der mit Sprengstoff ausgehöhlten Kammer mit einem unterirdischen See zucken Lichtblitze entlang der Felswände, während aus Lautsprechern eine Nocturne von Chopin ertönt. Auch Chopin besuchte Wieliczka.

Zurück ans Tageslicht ging es mit dem Förderkorb.

TRAINSPOTTER


Jeder kennt sie, jeder nutzt sie, viele lieben sie inzwischen wieder: Die gelb-rote Berliner S-Bahn feiert in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag. Am 8. August 1924 fuhr der erste elektrifizierte Zug, bestehend aus sechs Versuchstriebwagen von AEG, zwischen dem Stettiner Vorortbahnhof (dem heutigen Nordbahnhof) und Bernau. Die offizielle Geburtsstunde der S-Bahn!

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Berliner S-Bahn lud Berlin vier Tage lang zu einem großen Festival ein (08.–11.08.).
An allen Abenden des Festivals wurde jeweils nach dem Dunkelwerden gegen 21:15 Uhr die Glasfassade des »Tränenpalastes« mit
der Projektion »S BEWEGT DICH!« bespielt. Die multimedialen Bilder luden zu einer visuellen Zeitreise ein.


Als absoluter Publikumsmagnet entpuppten sich die Sonderfahrten im historischen Zug aus dem Viertelzug 3839/ 6401 und dem BVG-Stadtbahner 475/ 875 605. Mit hohem Aufwand und Engagement wurde zuvor in der Werkstatt in Erkner an der Installation des neuen Zugsicherungssystems ZBS gearbeitet, um diese Fahrten überhaupt zu ermöglichen. Start und Zielbahnhof aller Fahrten war der Nordbahnhof. Am letzten Tag führten vier Fahrten in Berlins Süden über die S-Bahnhöfe Wannsee und Charlottenburg zum Flughafen BER  (11.08.). Auftrieb für die Trainspotter.

Für die Zugspotter und Chronisten. Der historische Zug fuhr mit der folgenden Warenreihung:

Wagen 1 = Triebwagen 3839; Wagen 2 = Beiwagen 6401 (mit Abteil der 2. Klasse); Wagen 3 = Steuerwagen 875 605; Wagen 4 = Triebwagen 475 605. Bis heute gibt es bei der Berliner S-Bahn keine Toiletten in den Zügen. Da freuen sich die Fahrgäste, wenn
der Zugbetrieb störungsfrei und pünktlich abläuft.


Auch die S-Bahn-Sprayer gratulierten! Jedoch nicht die Fähigsten.