»SONDERZUG ZU LINDNER«

Heute endete das 9-EURO-TICKET. Am vergangenen Montag organisierte Campact in Berlin einen Demonstrations-»SONDERZUG ZU LINDNER« (29.08.). Der startete mit einer Pressekonferenz am Bahnhof Gesundbrunnen/ Nordkreuz. Herr Christian L. aus W. stieg dabei zum ›Pöbel‹ herab, um den Habenichtsen und Garnichtsen die »spätrömische Dekadenz« und die »Gratismentalität« auszutreiben. Apage satanas! Weiche, Satan, weiche!

IM FLUSS

Mit dem 9-Euro-Ticket in den letzten Zügen (24.08.): Die Hansestadt HAVELBERG liegt am Zusammenfluss von Havel und Elbe.
Das historische Zentrum der Stadt befindet sich auf einer Insel IM FLUSS Havel. Die Stadt bildet die »Wiege der Prignitz«, die historisch mit Brandenburg verwurzelt ist, gehört zur ALTMARK und heute zu Sachsen-Anhalt. Regelmäßige Busverbindungen bestehen mit dem »Stendal-Bus« 900 von und zum Bahnhof GLÖWEN in Brandenburg (Umstieg). Der Bahnhof befindet sich in neun Kilometern Entfernung (etwa 15 Fahr-MIN entfernt) an der Bahnstrecke Berlin–Hamburg. Dummerweise verkehrt der 900er nur stündlich: »Dumm geloffe!«

Mit der Ansiedlung des Bischofssitzes begann auch die Entwicklung Havelbergs zur Stadt. Sie entstand ebenfalls Mitte des 12. Jahrhunderts räumlich getrennt vom Dombezirk auf einer Landzunge in einer Flussschleife der Havel. Neben der Stadtinsel und dem Dombezirk entstanden die Berggemeinden als dritter, selbstständiger Siedlungskern. Der Dombezirk auf dem Höhenrücken, mit dem DOM SANKT MARIEN, dem Prämonstratenser-Kloster und Nebengebäuden, war im Mittelalter mit einer eigenen Befestigungsanlage versehen. Nach einem Streit zwischen dem Domkapitel und den Hohenzollerschen Kurfürsten wurde es 1506 vom Orden der Prämonstratenser getrennt und in ein weltliches Domstift umgewandelt. Nach der Reformation wurde das Domkapitel 1561 lutherisch und 1571 erfolgte die Eingliederung des Bistums Havelberg in das Kurfürstentum Brandenburg.

Im Zeitraum von 1691 bis 1700 wurden auf der Kurfürstlichen Werft Havelberg unter dem kurbrandenburgischen Marine-Direktor BENJAMIN RAULE mehr als 15 Brigantinen und Fregatten für den »Großen Kurfürsten« der Mark Brandenburg gebaut. Die Endmontage erfolgte damals in Hamburg. 1680 segelten bereits 28 Schiffe unter der brandenburgischen Flagge.

Ursprünglich 1685 für den kurbrandenburgischen Marine-Direktor Benjamin Raule errichtet, bildet Schloss Friedrichsfelde
(in Berlin-Lichtenberg) den historischen Mittelpunkt vom TIERPARK BERLIN. Im von Lenné großzügig gestalteten Park ist seit 1955 der Tierpark Berlin beheimatet.

Bronzefiguren König Friedrich Wilhelm I. (vorne) und Zar Peter I. Hier wechselte im Jahre 1716 das legendäre BERNSTEINZIMMER seinen Besitzer. 

Aus der Traum

Der Heinrichplatz und die dazugehörige Bushaltestelle des M29 in Kreuzberg heißen jetzt RIO-REISER-PLATZ. Der »Heini« geadelt! Vom Preußenprinz (Heinrich von Preußen 1781–1846) zum ›König von Deutschland‹. Der Umbenennungstag wurde mit einem Kiezfest gefeiert (21.08.). Rio Reisers alte Band ›Ton Steine Scherben‹ spielte wieder zusammen. Viel ist von ›den Scherben‹ aber nicht mehr übrig. »Mein Name ist Mensch«, »Keine Macht für Niemand«, »Alles Lüge« und andere ›Gassenhauer‹ über das Leben in den 1970er-Jahren westlich der Berliner Mauer hallten über den Platz. Es waren überwiegend Senioren da, um Rio Reisers (Ralph Christian Möbius, 1950–1996) posthumen Triumph zu ihrem eigenen zu machen, ihre Spätibierflaschen auf den König zu erheben und »DER TRAUM IST AUS« zu grölen. Da feierten sich die Veteranen der Straßenkämpfe noch einmal mit geballter Faust. Schön war die Zeit – und anders. Heute stehen die Babyboomer vor den Trümmern ihrer Träume. Willkommen in der hausgemachten Dauerkrise. Was bleibt? »Macht kaputt, was euch kaputt macht? (1969/ 70)«. Den Rollator klar zum Gefecht!

Mehrere Tausend Menschen versammelten sich am Sonntag auf dem Platz in Kreuzberg.
Ab 17:00 Uhr war kaum mehr ein Durchkommen.
Einige ›Heinis‹ kämpften gegen die Umbenennung.
Für den Rio-Reiser-Platz muss übrigens nicht mal irgendwo ein Briefkopf geändert werden. Denn den Platz gibt es gar nicht als Postadresse.
›Gedenk-Scherbe‹.
Spätibierflaschen. Mut zur Lücke.

HUNDSTAGE 

Zwischenruf zur SOMMERBILANZ 2022 (das Berliner Klima im Zeitraum 18.06.–18.08.): Im vierten Dürrejahr in Folge hatten wir bislang 23 Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius und 17 TROPISCHE NÄCHTE. Hinzu kommen zahlreiche Tage, die an der 30-Grad-Marke ›schrammten‹. Aber auch an der 40-Grad-Marke wurde schon merklich ›gekratzt‹. Der Sommer 2022 wohl ein Sommer der NEUEN NORMALITÄT. Die handelnden Personen sind schon seit Jahrzehnten bestens über die Klimaentwicklung informiert. Trotzdem haben sie sich bewusst entschieden, NICHT zu handeln. Weiter so! Mit dem ›entschiedenen Vielleicht‹.

SCHWER*IN

Ausflug mit dem 9-Euro-Ticket nach Schwerin (10.08.). SCHWERIN, die »Stadt der sieben Seen«, ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt (fast 100.000 Einwohner:innen) ist die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands. Schwerin wurde 1018 als Wendenburg erstmals erwähnt und erhielt 1164 von HEINRICH DEM LÖWEN deutsche Stadtrechte. Damit ist sie die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Schwerin zeichnet sich durch seine – für eine deutsche Stadt dieser Größe ungewöhnlich gut erhaltene – ALTSTADT aus. Im Gegensatz zu anderen größeren Städten Norddeutschlands überstand Schwerin
den 2. Weltkrieg vergleichsweise glimpflich. Insgesamt wurde Schwerin ›nur‹ zu 3 % zerstört.

Der DOM ›St. Marien und St. Johannis‹ wurde zwischen 1270 und 1416 errichtet. Er ist eine evangelisch-lutherische Bischofskirche und gehört zu den Hauptwerken der norddeutschen BACKSTEINGOTIK
Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt und Touristenmagnet ist das SCHWERINER SCHLOSS.

Der Rundgang beginnt am PFAFFENTEICH, einem künstlichen Binnensee. Sehenswürdigkeiten: ARSENAL, NEUES GEBÄUDE & ALTSTÄDTISCHES RATHAUS, NEUE SYNAGOGE, MARSTALL, SCHLOSS mit Schlossgarten & Schwimmender Wiese.

Jetzt fehlt mir nur noch die Landeshauptstadt des ›17. deutschen Bundeslandes‹: Palma de Mallorca ...

Spätgotischer HAUPTALTAR. Derbe Bildsprache: im unteren rechten Bildrand hält sich ein unter dem bloßen Gesäß des Teufels kauernder Mann die Nase zu.
Leckeres Mittagessen: BACKFISCH (Kabeljau-Filet) in Bierteig mit selbstgemachten Meck-Pommes und selbstgemachter Remoulade (11,50 Euro). Reichlich und umweltgerecht.

Notabene: Die Züge an die Ostsee (hier der RE2, ODEG) waren schon vor dem 9-Euro-Ticket überfüllt. Obwohl ich an einem Werktag (Mittwoch) und schon sehr früh morgens von Berlin losgefahren war, herrschte drangvolle Enge. Hatte auf der Hin- und Rückfahrt jeweils einen Fensterplatz. Auf der Hinfahrt stand der Zug aber planmäßig 20 MIN im Bhf Zoologischer Garten und füllte sich dort merklich. Zurück fuhr ich so rechtzeitig (15:59 Uhr), um in LUDWIGSLUST bei einem zweistündigen Aufenthalt noch das Barockschloss anzuschauen. Das ließ sich aber leider nicht realisieren. In Schwerin war der Bahnsteig schwarz vor Menschen:
In Schwerin Süd und Ludwigslust stürmten weitere Massen den Zug. Schließlich standen viele Fahrgäste eng oben und unten
in den Doppelstockwagen und auf den Treppen. Bei 30 Grad Celsius draußen. Klimaanlage & WC defekt. Wenn der ›Pöbel‹ reist!

DIE AUSNEHMENDEN

Neues aus der Welt der Reichen und Schönen (»Jeder ist seines Glückes Schmied«): Manche dieser Bezieher:innen leistungsloser Transferzahlungen laufen derzeit zur Höchstform auf. Denn Manche greifen gerne schon mal in die öffentlichen Kassen (Gier frisst Hirn), rufen dabei aber stets »Haltet den Dieb«. Hin und wieder kommt das raus. Trotz konsequenter Intransparenz.

Der mutmaßliche ›Porscheminister‹ Christian Lindner verhindert eine Fortsetzung des 9-EURO-TICKETS (»Ich bin für Tempo 300. Dann kommen wir schneller an. Frag mich nicht wo.«, Wolfgang Neuss). BTW: ›Sein‹ Tankrabatt kostete übrigens fast das Vierfache des ÖPNV-Angebots ›für den Pöbel‹. In der aktuellen Koalition wedelt der Schwanz mit dem Hund. Das erfreut die interessierten Kreise. Und wird in den privaten Qualitätsmedien sowie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) wohlwollend begleitet. Berauscht von der neoliberalen Ideologie – und dem Champagner.
 
Tweet des Tages
@elhotzo
»Für jedes Kind, das wegen des 9-€-Tickets einen schönen Ausflug machen kann, verschwindet ein Bläschen aus dem Champagnerglas von Christian Lindner.«
Zitiert nach TAGESSPIEGEL/ Checkpoint, 09.08.2022
Das ›Deutsche Fernsehballett‹, 1962 gegründet, wurde 2021 weggespart. Zum Ausbruch des Ukraine-Krieges das deutsch-polnische Magazin »Kowalski & Schmidt«. Zugunsten von ›Schunkelsendungen‹ wie »Die 30 Schönsten …«, »Klassiker der …« – und Wiederholungen rauf und runter.

Lukrative Beraterverträge und Luxus auf Kosten von Beitragszahler:innen: Nach massiver Kritik ist PATRICIA SCHLESINGER als rbb-Intendantin zurückgetreten (07.08.2022). Während das rbb-Programm in die Beliebigkeit und seichte Unterhaltung gespart wurde (»Bloß nicht langweilen«), soll sich die Intendantin pro Jahr eine sechzehnprozentige Gehaltserhöhung ›gegönnt‹ haben. Und zusätzliche Boni-Zahlungen (für umgesetzte Sparziele). Geht doch! Man kennt sich von Charity. Zu vom ÖRR-Sender bezahlten Abendessen in Schlesingers Villa, kamen bekannte Gäste: Diplomat Wolfgang Ischinger, Publizist Michael Wolfssohn, Ex-Charité-Chef Max Einhäupl – und Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

Zitat des Tages

»Frau Dr. Slowik hat die Information darüber, dass die Kosten für ein Abendessen bei der Familie Schlesinger und Spörl dem RBB in Rechnung gestellt wurden, mit großem Erstaunen und Irritation am gestrigen Tag zur Kenntnis genommen. Es war für sie in keiner Weise ersichtlich, dass dieses Treffen einen beruflichen Hintergrund hatte. Frau Dr. Slowik und ihr Mann wurden von dem schon seit Längerem privat bekannten Ehepaar Schlesinger und Spörl zur ›Einweihung der neuen Wohnung mit Freunden‹ eingeladen. Auch die Gesprächsinhalte waren rein privater Natur.«
Berliner Polizeisprecher Thilo Cablitz über einen Besuch seiner Präsidentin Barbara Slowik.

»Die Freundschaften, die spontan zwischen hohen Funktionsträgern entstehen, kannte man in Bayern lange als ›Amigos‹.«
Marcel Luthe, der Ex-Abgeordnete des Abgeordnetenhauses (AGH) von Berlin und Wahl-Anfechter der Berliner Wahlen 2021, zum selben Thema.

Zitiert nach TAGESSPIEGEL/ Checkpoint, 09.08.2022

Neiddebatte! Verschwörungstheorie! Putins Propaganda! Extremistischer Ausbruch eines Wutbürgers …
 
Unsere Gesellschaft wurde nachhaltig entsolidarisiert (»Basta!«, 2005). Die ›Schnäppchenjäger:innen‹ geben den ›Sparfüchs:innen‹ gerne und huldvoll Spartipps (»Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch meine selbstgebackenen [?] Hartz-IV-Kekse essen«, Pfuschi von der Leyen, 2010). Oder sie pochen auf noch mehr Leistung. So forderte kürzlich der Sozialdemokrat (›Seeheimer‹) und Neu-Bankster Sigmar Gabriel für die kommenden zehn Jahre: »Darum müssen die Deutschen länger und härter arbeiten« (FOCUSonline nach Bild am Sonntag, 24.07.2022). Der bibelfeste SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering brachte es bereits 2006 auf den Punkt: »Wer arbeitet, soll etwas zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts zu essen« (frei nach der Bibel aus 2Thess). Das Prekariat wächst wie gewünscht (»Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.«, Helmut Kohl, 1982). Jetzt droht die Luft ›da Oben‹ dünner zu werden, und die Reichen und Schönen wollen sich gerne ›unterhaken‹. Putzig. Bei den AUSGENOMMENEN? 

»Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.«, Karl Valentin.

Wolf Biermann, 1974
Warte nicht auf bessre Zeiten

[…]

Wartest du auf bessre Zeiten
Wartest du mit deinem Mut
Gleich dem Tor, der Tag für Tag
An des Flusses Ufer wartet
Bis die Wasser abgeflossen
Die doch ewig fließen

Manche raufen sich die Haare
Manche seh ich haßerfüllt
Manche seh ich in das Wolltuch
Des Schweigens eingehüllt
Manche hör ich abends jammern
»Was bringt uns der nächste Tag
An was solln wir uns noch klammern
An was? An was? An was?«

Wartest du auf bessre Zeiten …

Manche hoffen, daß des Flusses
Wasser nicht mehr fließen kann
Doch im Frühjahr, wenn das Eis taut
Fängt es erst richtig an
Manche wollen diese Zeiten
wie den Winter überstehn
Doch wir müssen Schwierigkeiten
Bestehn! Bestehn! Bestehn!

Warte nicht auf bessre Zeiten
Warte nicht mit deinem Mut …

[…]

Wartet nicht auf bessre Zeiten
Wartet nicht mit Eurem Mut
Gleich dem Tor, der Tag für Tag
An des Flusses Ufer wartet
Bis die Wasser abgeflossen
die doch ewig fließen
die doch ewig fließen

Wolf Biermann, 1966
Die hab ich satt

[…]

3
Was haben wir denn an denen verlorn:
An diesen deutschen Professorn
Die wirklich manches besser wüßten
Wenn sie nicht täglich fressen müßten

Beamte! Feige! Fett und platt! – die hab ich satt!

PICCOLO MONDO

Das GARTENREICH Dessau-Wörlitz an der mittleren Elbe und unteren Mulde ist ein Ausdruck der aufgeklärten Denkweise
des Dessauer Fürstenhofes. Mit WÖRLITZ als Ausgangs- und Höhepunkt der Gestaltungen entstand hier ab 1765 der erste Landschaftsgarten Kontinentaleuropas. Seine Vernetzung mit anderen Landschaftsgärten des Gebietes (Mosigkau, Großkühnau, GEORGIUM, Luisium, Sieglitzer Berg, Oranienbaum) führte zum Entstehen einer im europäischen Maßstab einmaligen GARTENLANDSCHAFT mit einer einmaligen Dichte von Denkmalen. Neu waren die Blickpunkte und SICHTACHSEN. Mit dem Schloss Wörlitz (1769–1773) entstand das erste klassizistische Bauwerk der deutschen Architekturgeschichte. Die zahlreichen Brücken im Wörlitzer Park spiegeln die Entwicklungsgeschichte des Brückenbaus wider. Das Bemerkenswerte an diesem Brücken sind die vielfältigen Formen und Konstruktionen. Seit dem Jahr 2000 gehört das Gartenreich Dessau-Wörlitz zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ich war dort (02.08.).

Der Rundweg durch den Park ist 70 Kilometer lang. Von der Plattform des 66 Meter hohen Kirchturmes der neugotischen St. Petri Kirche hat man einen reizvollen Blick über den Park in die Auenlandschaft. 

Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn und die Welterbe-Buslinie 304 benötigen für die Fahrt vom Dessauer Hauptbahnhof nach Wörlitz Bhf gute 30 MIN. Die Einzelfahrt mit der Bahn kostet sonst 6,50 Euro. Durchschnittsgeschwindigkeit des Triebwagens 30–60 km/h. Bei jedem Bahnübergang ertönt eine nervende laute Hupe.

GOLDENE URNE: Die Sichtachse ›TOLERANZBLICK‹ führt zur Synagoge und St. Petri Kirche.
Die INSEL STEIN wurde 1788 bis 1794 nach Plänen von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau als Erinnerung an seinen Aufenthalt am Golf von Neapel erbaut. Es ist eine mit Findlingen verkleidete künstliche Insel. Sie beherbergt Felsengänge, Grotten, den Tempel des Tages, den Tempel der Nacht, ein Kolumbarium, ein Amphitheater, die VILLA HAMILTON und wird gekrönt von einem künstlichen Vulkan, der dem VESUV nachempfunden ist. Der »Vesuv von Wörlitz« konnte bei Gartenfesten des Fürsten mittels ausgefeilter Ton-, Licht- und Wassereffekte »Lava speien«. Ende August 2005 und 2006 wurde der Vulkanausbruch erstmals wieder vorgeführt. Spektakulär & sensationell!
Mahnung: »ACHTE NATUR UND KUNST«.

LÖSUNG

Des Rätsels Lösung: DESSAU (Sachsen-Anhalt), die Stadt an der Mulde & der Auenlandschaft Elbe; die ›BAUHAUSSTADT‹ (Stiftung, Meisterhäuser, Kornhaus, Bauhaus-Museum); die Stadt des Kurt-Weill-Fests (bislang 31x); die Stadt der Junkers-Werke (1936–1945 der bedeutensde Rüstungskonzern im Deutschen Reich: Ju 25 »Tante Ju« & die furchtbare Ju 87 »STUKA«); die Stadt des Umweltbundesamtes; die Stadt schöner Parks (Georgium, Tierpark/ Mausoleum). Noch in dieser Woche plane ich das UNESCO-Gartenreich Dessau-Wörlitz zu besuchen. Fahr‘ doch auch mal hin!

Die richtige Lösung wussten Michi & Flo. Glückwunsch. Und vielen Dank an alle Teilnehmenden. Der Rechtsweg kann nur von den Reichen und Schönen beschritten werden. Nicht-Wissen macht nichts. Nicht-Wissen befördert die Karriere.

RÄTSEL

Wo war ich?

Mit dem 9-Euro-Ticket ging es spontan raus aus der Metropole (28.07.). In welcher Stadt war ich gelandet? Wunderbare lehrreiche und erholsame acht Stunden verbrachte ich dort. Hier sind Lösungshilfen. 

Flußufer 1
Bundesamt
Kirchengemälde
Flugzeugbau
Fußgängerzone
Marktplatz
Flußufer 2

Nur noch vier Wochen wird das 9-Euro-Ticket angeboten. Darauf besteht der leidenschaftliche Porsche-Fahrer Christian L. aus W.. Ab September muss man wieder auf die eigenen Boliden oder das Privatflugzeug zurückgreifen. Dann steht man morgens wieder vor der geöffneten Garage und fragt sich: »Welchen Spritfresser nehme ich denn heute?«