שלום. Uneingeschränkte Solidarität mit unseren Mitbürgern. Schutz für unsere Mitbürger. ›Einer für Alle – Alle für Einen‹. Wider dem Ungeist. Entschlossen! Die GELB-ROTE KARTE für alle Ideologen, für alle Verschwörungserfinder, für alle Märchenerzähler, für alle Lügner, für alle Ausgrenzer, für alle Hassprediger, für alle Intriganten, für alle Hetzer, für alle Mobber, für alle willigen Vollstrecker. Denn sie wissen, was sie tun. שַׁבָּת שָׁלוֹם
На Берлин – Победа!›Na Berlin – Pobeda‹/ »Nach Berlin – Sieg«.
Berlin gedachte des 76. JAHRESTAGES DES KRIEGSENDES (08./ 09.05.). Ukrainer, Russen und Polen, deren Vorfahren die Stadt gemeinsam von der Nazidiktatur befreit hatten, wollen partout nicht mehr miteinander gedenken. Die Nachkommen der ›Rotarmisten‹ aus den GUS-Staaten feiern sowohl im TIERGARTEN als auch in Treptow. In Osteuropa löst das Erinnern oft neue Konfrontation statt Versöhnung aus. Vielen fehlt die Bereitschaft, eigene Schuld zu bekennen. Russlands Führung leugnet die Doppelrolle der Sowjetunion. Stalin war zu Kriegsbeginn Aggressor und Hitlers Komplize. Und 1945 auch nicht für alle osteuropäischen Länder ein Befreier. Putin ist Kriegspartei in der Ukraine. Ein einheitliches Geschichtsbild aller Europäer wird es sobald wohl nicht geben. Dafür sind die Erfahrungen zu vielfältig.
Das DENKMAL DES POLNISCHEN SOLDATEN UND DEUTSCHEN ANTIFASCHISTEN im nördlichen Teil des Volksparks FRIEDRICHSHAIN besteht aus einer hohen Betonsäule, die durch eine wehende Bronzefahne umschlungen wird, und einem Relief mit deutsch-polnischer Inschrift: »Za naszą i waszą wolność – Für eure und unsere Freiheit«. Etwa 180.000 Polinnen und Polen kämpften bei der Eroberung Berlins in polnischen Einheiten der ›Roten Armee‹. Sie trugen polnische Namen wie ›Tadeusz-Kościuszko-Division der 1. Polnischen Armee‹. 12.000 von ihnen kämpften in der Innenstadt, 8.892 ließen ihr Leben für die Befreiung Berlins. Die gefallenen polnischen Soldaten sind auf den Soldatenfriedhöfen in SIEKIERKI (Woiwodschaft Westpommern/ województwo zachodniopomorskie) und ZGORZELEC (Woiwodschaft Niederschlesien/ województwo dolnośląskie) an der Oder begraben.
Die Munitionsbelastung in Brandenburg ist sehr hoch. Immer noch. Manche Wälder dürfen nicht betreten werden. Selbst bei Waldbränden von den Feuerwehr-Einsatzkräften. Lebensgefahr! Nach Einschätzung des Kampfmittelräumdienstes wird es wenigstens noch 75 Jahre dauern, bis die ehemaligen Schlachtfelder bei den SEELOWER HÖHEN oder bei HALBE beräumt sind. Dort kommen auch jährlich die Gebeine Gefallener an die Oberfläche. Die Wunden in der Landschaft sind unübersehbar. Kaum ein Ort in Brandenburg ohne Soldatenfriedhof. Nie wieder Krieg!
Zeitumstellung: der JETLAG DES PROLETARIATS, Muntermacher gefällig? Gerne denke ich an meine GRIE-SOSS-FESTE an den Gründonnerstagen in Heidelberg zurück. Schee war ‘s. Darauf einen Äppler oder ein Mispelchen!
GRIE SOSS (Familienrezept, 4 Personen): SIEBEN Kräuter gehören ohne Stängel in die Frankfurter Grüne Soße: BORETSCH (ja!), KERBEL, SCHNITTLAUCH,KRESSE, SAUERAMPFER, PIMPINELLE, PETERSILIE (etwa 200 g). Mit dem Wiegemesser nicht zu klein (!) hacken. Die Basis bildet ein halber Liter kalte GEMÜSEBRÜHE. Dort werden 250 g MAGERQUARK eingerührt, ein Becher SAURE SAHNE (ggf. Schmand) dazugeben. Ein ordentlicher Schuss guter (!) ESSIG, Pfeffer und Salz runden den Fond ab. Jetzt die zerkleinerten Kräuter hinzugeben. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Mit neuen Kartoffeln servieren. GUDE!
Bei Bedarf sechs bis acht GEKOCHTE EIER zerkleinert in die Soße geben oder die geschälten Eier als Hälften auf den Teller geben/ anbieten.
In Südhessen und Frankfurt/ Main von März bis September eine knackig frische Spezialität. In FRANKFURT-OBERRAD steht das ›Grüne-Soße-Denkmal‹.
Wer hätte gedacht, dass die ›REISEFREIHEIT‹ nach 1989 wieder auf der Agenda steht? Unbeschwertes Reisen ist nicht mehr möglich. Selbst im Inland. Jetzt rächt es sich, dass es 1996 mit der Fusion von Berlin und Brandenburg nicht geklappt hat. Der DAUERAUSNAHMEZUSTAND und der LOCKDOWN-LOOP lassen einen Tapetenwechsel herbeisehnen. Reisen kann man nicht nur virtuell. »Die Gedanken sind frei!« Im eigenen Bundesland locken Spezialitäten anderer Länder. Zum ›Wegträumen‹. Man darf andere Kulturen, Geschmäcker und Düfte genießen, ohne dabei wegfahren zu müssen.
Alle deutschen Bundesländer (bis auf Mallorca) unterhalten in der Hauptstadt ihre Botschaften (Landesvertretungen). Aber auch Spezialgeschäfte mit frischen typischen Landsmannschaftlichen Produkten beispielsweise aus Bayern & Franken, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen haben sich inzwischen in Berlin etabliert. Man muss also bei ›Heißhunger auf heimatliche Schmankerl‹ nicht mehr das KADEWE aufsuchen. In Berlin gibt es mehr als 100 Wochenmärkte sowie vier Kleinmarkthallen mit vielfältigen überregionalen und saisonalen Angeboten.
Supermärkte und Geschäfte mit originalen SPEZIALITÄTEN/ Gewürzen ANDERER LÄNDER und Kontinente finden sich inzwischen in allen Berliner Bezirken: Türkei, Russland, Österreich, Ungarn, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Balkan, Skandinavien, Thailand, Vietnam, Indien, China, Japan, Korea, Orient, Afrika, …
Gerne kaufe ich regelmäßig im griechischen Supermarkt ARISTON (Ελληνικά Σουπερμάρκετ/ Elliniká Soupermárket) in Schöneberg ein. Ebenso im italienischen Supermarkt CENTRO ITALIA im Westend (Hauptgeschäft, 3x in Berlin).
Im Zeichen DER SEUCHE muss man also – ganz trendy – die eigenen vier Wände nicht mehr verlassen. Das HOMEOFFICE und der ONLINE-HANDEL ermöglichen das. Geliefert wird in X-berg ›umweltfreundlich‹. Gut gemeint. Die Vermüllung wird so sicher nicht verlangsamt. Aber die BERLINER LUFT bessert sich wenigstens. Καλή όρεξη – Kali Orexi – Guten Appetit!
»Meine Motivation ging heute morgen winkend und lächelnd an mir vorbei.« – Dit is Berlin in Zeiten DER SEUCHE. »Corona, Corona, Corona,/ jetzt sitzen wir alle daheim!/ Corona, Corona, Corona/ – anstatt im Theater zu sein!«//. Jak się masz?
Neulich im Berliner Untergrund (10.03.). ›Geile Graffiti‹ auf Waggons der U-Bahn-Linie 8. Man muss geistesgegenwärtig handeln, wenn man die Graffiti beim Ein- oder Ausstieg entdeckt. Und dabei schneller sein als die BVG. Glück, wenn keine Fahrgäste durch das Motiv laufen! Und husch, ist die Bahn – und damit die Gelegenheit – weg …