Unterwegs auf der Berliner U-Bahn-Linie 6 (01.04.). Im ›Berliner Fenster‹ die Tagesmeldung »Nahezu ausgestorbene Riesen- tintenfisch-Art in der Müggelspree«. Der Brauch, Mitmenschen in den April zu schicken, verschwindet. Was einst als Schabernack gedacht war, ist heute böswilliger Manipulation gewichen. Heute überschwemmen uns täglich Falschmeldungen (Fake-News). Unterirdisch: Sauberzitty!
Schokolade ›Dubai-Art‹ nur aus guten Zutaten: Schokolade mit mindestens 60 Prozent Kakao-Anteil, Pistaziencreme und Engelshaar. Ohne Zusatzstoffe. Nichts ›Getürktes‹. Danke Kerstin T.! Wahnsinn. Köstlich. So geht Fastenzeit. Der Ramadan endet am 31. März. Ostern ist am 20. April.
Die Nachrichten erträgt man nicht mehr. RITA UND DAS KROKODIL, meine Helden! Rita ist ein kleines, sehr entschlossenes Mädchen. Sie hat einen ganz besonderen, aber verfressenen, Freund. Das Krokodil. Das lebt in der heimischen Badewanne. Einmal wöchentlich mittwochs zeigt zurzeit das SANDMÄNNCHEN ein Abenteuer von Rita und dem Krokodil.
Am vergangenen Mittwoch (19.03.) brachte unser Sandmännchen eine neue Geschichte von Rita und ihrem Krokodil mit: Rita und das Krokodil bei einem gemeinsamen Angelausflug. Rita brachte dem Krokodil das Angeln bei. Während Rita die neueste Angel- ausrüstung besaß, konnte das Krokodil nur einen alten kaputten Kescher benutzen. Und das Krokodil fing alle Fische! Daraufhin tauschte Rita frustriert das Fanggerät, zunächst erfolglos. Doch schließlich fing sie den größten Fisch. Abends gab es natürlich Fisch zum Essen: Ritas Riesenfisch und die vielen gefangenen Wassertiere vom Krokodil. Seufz.
Rita erklärt die Welt.
Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit, Wir sehen erst den Abendgruß, Ehe jedes Kind ins Bettchen muss, Du hast gewiss noch Zeit!
Sandmann, lieber Sandmann, hab‘ nur nicht solche Eil‘, Dem Abendgruß vom Fernsehfunk Lauscht jeden Abend Alt und Jung, Sei unser Gast derweil!
Kinder, liebe Kinder, es hat mir Spaß gemacht, Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön, Dann will auch ich zur Ruhe gehen, Ich wünsch‘ euch gute Nacht!
Kalendarischer Frühlingsanfang. Es wird in den Morgen- und Abendstunden stetig heller. Und es wird wärmer. Der Winterblues macht sich vom Acker. Die Wiesen sind voller Frühblüher. Das Herz geht auf.
Doch der Pollenflug setzt im Klimawandel immer früher ein und er dauert länger. Er belastet Allergiker. Der März ist zu trocken. Waldbrandgefahr. Und am letzten Wochenende im März bringt die Zeitumstellung den Bio-Rhythmus gehörig durcheinander. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Krokusse. Orientalische Nieswurz. Gemüsekohl. Kleine Netzblatt-Iris. Uups, dit is ne Tulpe, gesehen am Französischen Dom. Noch ’ne Tulpe.
Klopse sind immer rund und die Variationsmöglichkeiten sind groß und vielfältig. Sie werden gekocht, dabei sanft unter dem Siede- punkt in Flüssigkeit gegart.
KÖNIGSBERGER KLOPSE liebe ich sehr. Für die ›Hausfrauenvariante‹ wird eine Mischung aus Schwein und Kalb benötigt: Hals vom Schwein und Kalb – beides vom Metzger durch den Wolf gedreht. Das ist herzhafter als Kalb allein (wie es das klassische Rezept vorschreibt). Gutes Weißbrot − auch gern gemischt mit kräftigem Grau- oder Bauernbrot; weichgeschmurgelte Zwiebeln; Sardellenfilets und Kräuter sowie Gewürze gehören in die Klopse hinein – dann wird auch was daraus! Und in die Soße gehören Kapern, satt.
Salzkartoffeln, die fast in der Sauce ertrinken, bilden die klassische Beilage. Man isst tatsächlich mit Löffel und Gabel – die Kartoffeln damit in der Sauce zu zerdrücken, ist bei diesem Gericht ausdrücklich erlaubt! Zu den Klopsen passen aber auch hervorragend Kartoffelpüree oder Reis. Und Rote Bete.
ULRIKE PIECHA, Köchin und Slow-Food-Fleischerin, betreibt in der Kreuzberger Marheineke-Markthalle das »Piechas«. KÖNIGSBERGER KLOPSE im ostpreußischen Original – mit Kalb statt Rind- oder Schweinefleisch – bekommt man gelegentlich bei Ulrike Piecha in der Markthalle fertig zubereitet. Allen, die in der Küche gern selbst Hand anlegen, verrät sie hier ihr Rezept (aus dem Tagesspiegel, 07.03.). Die Fotos mit der schönen Tellersprache entstanden kürzlich in der Friedrichshainer ›diegarbe.de‹. Appetit bekommen?
Zutaten (für 4 Personen)
FÜR DIE KLOPSE 1 trockenes Brötchen, 2 Schalotten, gewürfelt; ½ Bund Petersilie, gehackt; 20 g Butter, 3 Sardellenfilets, 600 g Kalbshack, 50 g magerer Speck, 2 Eier, Salz, Pfeffer, gemahlener Macis (Muskatblüte); fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, 1 TL Senf, 50 g Kapern.
FÜR DEN KLOPSFOND Kalbsknochen, Parüren (Abschnitte); 1 Zwiebel, 2 Karotten, ½ Sellerie; 2 Gewürznelken, 2 Lorbeerblatt, 6 Piment, 20 Pfefferkörner, Salz; Wasser, Alternativ: 600−700 ml fertigen Kalbsfond verwenden.
FÜR DIE SAUCE 50 g Butter, 40 g Mehl, 100 ml Weißwein, 600 ml Kalbsfond, 100 ml Schlagsahne, Salz, Zucker, Pfeffer, Spritzer Tabasco; Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone, 1 TL gemahlener Macis, 40 g Kapern.
Zubereitung
FÜR DIE KLOPSE die Brötchen in Milch einweichen, danach gut ausdrücken. Die Schalotten in feine Streifen schneiden. Die Petersilienblätter abzupfen und fein schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schalotten darin 2 MIN glasig dünsten. Die Petersilie unterrühren und zum Abkühlen beiseite stellen.
Sardellenfilets und Kapern auf Küchenpapier abtropfen lassen. Kalbsfleisch und Speck in kleine Stücke schneiden. Fleisch und Speck zusammen mit der Schalotten-Mischung, den Sardellen und Kapern zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Das Hackfleisch in einer Schüssel mit den Eiern gut vermischen, mit Salz, Pfeffer, Macis und Zitronenschale würzen. Die Masse mit angefeuchteten Händen zu Klopsen formen.
KÜR: Um den KLOPSFOND selbst zuzubereiten, Knochen und Parüren (Abschnitte; überschüssiges Fett, Häute und Sehnen, aber hervorragende Geschmacksträger) leicht im Ofen anrösten. Mit kaltem Wasser im Topf aufsetzten, immer wieder den Schaum abseihen. Zirka 2 Stunden köcheln lassen. Das Gemüse in einer Pfanne leicht anrösten, die Gewürze zufügen und beides in den Topf zu Knochen und Fleisch geben. Eventuell etwas Wasser nachfüllen. Weitere 2 Stunden leicht köcheln. Den Fond durch ein Sieb mit Passiertuch passieren.
Die KLOPSE nacheinander in den leicht kochenden Kalbsfond geben und 12−15 MIN ziehen lassen.
PFLICHT: Für die alternative Zubereitung mit fertigem Kalbsfond den Fond aufkochen, nachsalzen, und die Klopse mit einem Lorbeerblatt bei mittlerer Hitze 12−15 MIN ziehen lassen.
Die Klopse mit einer Schaumkelle herausnehmen und beiseitestellen. Den Fond durch ein Passiertuch passieren und 600 ml für die Zubereitung der Sauce verwenden.
FÜR DIE SAUCE Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl unterrühren. Weißwein mit dem Schneebesen unterrühren und bei mittlerer Hitze in 20−25 MIN leicht sämig einkochen lassen, dabei öfter umrühren, zum Schluss die Sahne zugeben.
Zur Kreuzberger Marheineke-Markthalle gelangt man mit dem Bus 248, oder mit der U7 (U-Bahnhof Gneisenaustraße).
Heute wird der INTERNATIONALE FRAUENTAG begangen. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Er wurde im Zuge des Kampfes um die Gleichberechtigung, des Wahlrechts für Frauen sowie der Emanzipation von Arbeiterinnen eingeführt. In der TäTäRä war der 8. März als »Tag der Frau« ein extrem wichtiger Feiertag und wurde dort regelrecht zelebriert. In Berlin ist der Frauentag seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag; in Mecklenburg-Vorpommern seit 2023.
Jenseits von Nelken und Pralinen geht es am 8. März um den notwendigen Kampf für die gleichen Rechte der Geschlechter. Der Frauentag ist zum Glück längst kein Alibi-Kümmertag mehr. Doch wir leben in Krisenzeiten. Und die waren immer schlecht für die Geschlechtergerechtigkeit. Den Eindruck muss man bekommen: Die Welt wird nicht nur im Rekordtempo verrückter. Sie dreht sich, so scheint es, auch rückwärts. Wenn die Welt bedrohlich erscheint, sehnen sich die Menschen danach, dass in der Familie alles noch so sein soll, wie es angeblich früher einmal war. Rechte Politik funktioniert mit Feindbildern: ob das Migranten sind, Feminismus oder eben geschlechtergerechte Sprache.
Macht ist männlich.
Männer dominieren wieder die Spitzenpolitik. In der neuen US-Regierung (also im ORAL OFFICE) führen nur böse alte Männer das Wort. Und im Deutschen Bundestag sitzen mit dem Anwachsen der Unions- und AfD-Fraktionen so wenig Frauen wie schon lange nicht mehr. Was also tun, wenn Machtdenken und Herrschaftslogiken sich anschicken, die bescheidenen gesellschaftlichen Erfolge niederzuwalzen und ihre alte Deutungshoheit zu restaurieren?
Dabei herrscht akuter Handlungsbedarf. FEMIZIDE nehmen weltweit zu. 1.151 Vergewaltigungen wurden im Jahr 2023 bei der Berliner Polizei angezeigt. Das sind mehr als drei pro Tag. Laut Bundeskriminalamt gab es im selben Jahr in ganz Deutschland 167.639 registrierte Fälle von Gewalt in Partnerschaften (der ›Familie‹). Fast 80 Prozent der Opfer sind weiblich. Die Zahlen steigen Jahr für Jahr.
Weil die wirtschaftliche Lage in der Hauptstadtregion stagniere, schlagen die Unternehmensverbände Berlin und Brandenburg (UVB) – in ihrer Funktion ausschließlich Männer – unter anderem vor, den internationalen Frauentag als Feiertag wieder abzuschaffen. In diesem Jahr wagte sich UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp mit einem Vorschlag nach vorn: Man solle darüber nachdenken, ob es in Berlin jeden Feiertag (von denen Berlin im Vergleich zu anderen Bundesländern die wenigster hat) geben müsse. Zum Beispiel den »Frauentag«. Würde der 8. März als gesetzlicher Feiertag wegfallen, »würden zusätzlich 230 Millionen Euro volkswirtschaftlich erwirtschaftet«, meinte Schirp (Tagesspiegel, 07.01.).
Eins ist sicher: Der MUTTERTAG bleibt. Dann müssen sich die Frauen auch noch für die Aufmerksamkeit und Geschenke artig bedanken. Für Nelken und Pralinen.
Neuwahl zum 21. Deutschen Bundestag am 23. Februar. Der SOUVERÄN hat entschieden. Und nicht Medienkonzerne und Meinungsforschungsinstitute. Die Wahlbeteiligung lag mit 82,5 Prozent erfreulicherweise hoch. Das war zuletzt 1987 der Fall. Das ist gut so.
BUND
Die FDP schaffte es nicht mehr in den Deutschen Bundestag (4,3 Prozent). Das BSW, das erstmals kandidierte, scheiterte mit 4,981 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. ›Nur‹ 9.158 Stimmen fehlten zum Einzug in den Bundestag. Das BSW verpasste auch nach dem endgültigen amtlichen Ergebnis der Bundestagswahl den Einzug in das Parlament. Die Partei von Sahra Wagenknecht erhielt im Vergleich zum vorläufigen Endergebnis aus der Wahlnacht (13.435 Stimmen fehlten da) zwar weitere 4.277 gültige Zweitstimmen zugeschrieben. Sie blieb aber trotzdem knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde, wie der Bundeswahlausschuss bei seiner Sitzung in Berlin feststellte.
Lag das an der Position der Partei auf den Stimmzetteln? Dort fand sich das »Bündnis Sahra Wagenknecht« nämlich direkt unterhalb der Kleinstpartei »Bündnis Deutschland«. Führte die Namensähnlichkeit zu Verwechslungen? Das BSW fordert eine Neuauszählung (nachträglich überarbeitet und ergänzt am 14.03.2025).
Wahlsieg für die Union aus CDU und CSU, ein großer Rechtsruck und eine neu erwachte Linke. Seit 1933 waren die Rechtsextremen bei einer deutschen Wahl nicht mehr so beliebt wie heute: Der Osten SCHLUMPFBLAU; der Westen SCHWARZ – und dazwischen ganz wenig SCHLUMPFBLAU (Gelsenkirchen & Kaiserslautern), ROT, MAGENTA und GRÜN (siehe auch meinen Post GETEILT hier vom 11.06.2024).
Wiederauferstehung eines ›Gestrigen‹. Friedrich Merz, der hinter seinen eigenen hochgesteckten Erwartungen zurückblieb, ist mit seinen 69 Jahren und seiner Prägung in der Ära Kohl vielleicht kein Signal der Erneuerung und des Aufbruchs.
Eine Koalition der »Rückkehr zu einem alten Deutschland« solle die kommende Regierung werden, versprach Markus Söder bei der montäglichen Pressekonferenz der CSU − und sprach von »einem Deutschland der Normalität, der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der einfachen Leute«. Zugleich betonte Söder jedoch auch die Notwendigkeit eines Politikwechsels. Im Rückwärtsgang?
Die drei Parteien (CDU, CSU und SPD), die seit 20 Jahren die wachsende Ungerechtigkeit »in diesem unserem Lande« verursacht haben, machen wohl »weiter so«. Aber sie werden ›auf Bewährung‹ regieren.
BERLIN
In BERLIN waren rund 2,4 Millionen Menschen wahlberechtigt. Bei der Bundestagswahl 2025 erlebte die Linke ein Comeback: Erstmals ging die Partei in Berlin als Gewinnerin aus einer Bundestagswahl hervor. Sie entschied sechs Wahlkreise für sich. Die restlichen Wahlkreise gingen an CDU und Grüne, bis auf Marzahn-Hellersdorf − dort ist die AfD mit Abstand stärkste Kraft.
Bei der Bundestagswahl errang die Linke in Berlin einen Überraschungserfolg. Die Partei bekam fast 20 Prozent der Zweit- und 21,8 Prozent der ERSTSTIMMEN und gewann vier der zwölf Wahlkreise direkt: Nach der Auszählung aller Wahllokale haben der Spitzenkandidat Gregor Gysi im Wahlkreis 83 Treptow-Köpenick, die Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner im Wahlkreis 85 Lichtenberg, Ferat Koçak im Wahlkreis 81 Neukölln und PASCAL MEISER im Wahlkreis 82 Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost gewonnen.
Das grüne Direktmandat in Friedrichshain-Kreuzberg ist weg! Seit 2002 hatten die Grünen den Wahlkreis immer gewonnen − doch diesmal verloren sie ihn an die Linke. So lag Pascal Meiser nach der Auszählung mit 34,7 Prozent der Erststimmen klar vor der Grünen-Kandidatin Katrin Schmidberger.
Bei den Zweitstimmen hat im Wahlkreis 82 die Linke mit 31,7 Prozent ebenso einen deutlichen Vorsprung vor den Grünen (25,9 Prozent). Die SPD kam hier auf 13,4 Prozent, die CDU auf 9,3 Prozent. Die AfD legte 2,3 Prozent zu (auf 7,2 Prozent), das BSW kam auf 5,9 Prozent.
Durch die verkürzten Fristen war der Wahlkampf kurz und heftig. Die Stimmzettel lagen erst ab 4. Februar vor. Er jagde den Grünen das Direktmandat ab. Auch im grün regierten Friedrichshain-Kreuzberg wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Frigga Maja Wendt erhielt 1.000 Stimmen (0,6 Prozent). Der Kandidat im Rennen um den CDU-Vorsitz sagte 2018 der AfD den Kampf an. Kurzfristig bekomme man die AfD zwar nicht weg, sagte damals Friedrich Merz im BILD-Interview − »Aber halbieren kann man sie«. Die AfD konnte bei dieser Wahl ihren Stimmenanteil verdoppeln.
Der Vollmond im Februar trägt den Beinamen SCHNEEMOND (12.02.). Aufgrund der harten Winterbedingungen, die einst die Jagd erschwerten und die Nahrungsvorräte begrenzten, nennt man ihn auch »Hungermond«. Und prompt schneite es im Norden. Bis zu 15 Zentimeter Schnee fielen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Berlin.
Früher wurde jeder Vollmond im Jahr mit einem Namen bedacht. Meist wiesen diese auf besondere Geschehnisse im jeweiligen Monat hin. Als »Wolfsmond« wird der erste Vollmond im Januar bezeichnet. Der Wolfsmond wurde unter anderem auch »Eismond« genannt.
Im Sommer steht der Vollmond tief am Himmel. Im Winter dagegen zieht er in hohem Bogen von Ost nach West − gerade umgekehrt zur Sonne, da er ihr genau gegenübersteht.
Verkürzte Fristen, längere Brieflaufzeiten, Streiks. Bei der Briefwahl muss man jetzt schnell sein!
Neuwahl zum Deutschen Bundestag am 23. Februar 2025. Am vergangenen Dienstag, HIGH NOON, trafen die Stimmzettel ein. In einem gewaltigen Kraftakt wurden die BRIEFWAHLUNTERLAGEN schnellstens auf den Postweg gebracht. In Friedrichshain-Kreuzberg waren das in der 6. Kalenderwoche 51.500 Wahlbriefe. Jetzt heißt es schnell sein. Denn die privatisierte Post kann nicht garantieren, das die Roten Wahlbriefe rechtzeitig bei den Briefwahlämtern eintreffen (reduzierte Leerungs- und Zustellzeiten). Deshalb sind die Wähler:innen gut beraten, die Briefe persönlich bei den kommunalen Briefwahlstellen einzuwerfen oder abzugeben; oder mit der Wahlbenachrichtigung jetzt direkt vor Ort zu wählen. In Berlin besteht diese Möglichkeit ab Montag, 10.02., bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr. Am Samstag, 15.02., 8:00 bis 14:00 Uhr, und am Freitag, 21.02., 8:00 bis 15:00 Uhr. Am WAHL- SONNTAG, 23.02.2025, sind die Wahllokale in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Vorsicht bei großem Andrang und Schlangenbildung nachmittags. SCHNELL, SCHNELL!
Im Wahlkreis 82 Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg Ost, kann mit der ERSTSTIMME aus neun Kandidat:innen ausgewählt werden; mit der ZWEITSTIMME aus 18 Parteien. Nicht alle Parteien konnten wegen der verkürzten Fristen rechtzeitig Direktkandidat:innen aufstellen. Die Wähler:innen haben ZWEI STIMMEN, eine Erststimme und eine Zweitstimme.
Ganz schlechte Karten haben die AUSLANDSDEUTSCHEN, die alle ausnahmslos in Berlin wählen. Die Frist für den Eintrag ins Wählerverzeichnis war am vergangenen Sonntag (02.02.) abgelaufen.