›eBUSSERL‹

Die BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft) lud zur E-BUS-SCHAU auf den Hof des Omnibushofs in Spandau (17.06.). Dort gab es Informationen zur neuen Busflotte, die bis 2030 komplett auf Elektroantrieb umgestellt sein soll. Wie sehen die aktuellen Modelle aus? Und welche Unterschiede gibt es eigentlich? Ein besonderes Highlight war die Probefahrt mit dem elektrischen Doppel-Gelenkbus aus Österreich über den Hof. Der Bushof in Berlin-Spandau ist die Heimat von 400 BVG-Beschäftigten und der größte
der Stadt. Erbaut wurde er im Januar 1967. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben denkt man auch über die Einführung von Ober-
leitungsbussen (O-BUSSEN) nach. Im brandenburgischen EBERSWALDE kann man diese seit Jahren im Einsatz bewundern.

Projekt »Hybrides Elektrolöschfahrzeug« Mit dem eLHF erprobt die Berliner Feuerwehr seit März ein elektrisch betriebenes Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug. Bereits im Jahr 1908 hatte die Berliner Feuerwehr (nicht zu verwechseln mit Groß-Berlin) den ersten ELEKTROMOBILEN LÖSCHZUG in Dienst gestellt, vier weitere folgten in den kommenden Jahren noch. Nach dem Ersten Weltkrieg war erstmal für lange Zeit Schluss damit.

NEUE HORIZONTE

Kürzlich erschien im Görlitzer Senfkornverlag RAFAŁ DUTKIEWICZS Buch »Der Zauberer von Breslau«.
Anlass für einen schönen kurzweiligen Abend an der Landesvertretung Niedersachsen (17.06.).
Im fesselnden Gespräch mit Verleger ALFRED THEISSEN gab Dutkiewicz humorvoll Auskunft über seinen Werde-
gang und natürlich über seine Breslauer Jahre, hin zu bewegenden Begegnungen, aber auch schwierigen Herausforderungen.

RAFAŁ DUTKIEWICZ (re) und ALFRED THEISSEN bei der Buchvorstellung.

Rafał Franciszek Dutkiewicz (*1959) ist Politiker, Unternehmer, Universitätsdozent und Aktivist. Von 2002 bis 2018 war Dr. Dutkiewicz Stadtpräsident (entspricht einem deutschen Oberbürgermeister) der Stadt Wrocław (Breslau). In diesen Jahren seiner Amtszeit erlebte die niederschlesische Hauptstadt einen atemberaubenden wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung zu einer der blühendsten und bewunderten Metropolen nicht nur Polens, sondern ganz Europas. Seine historischen Verdienste um Breslau, aber auch um europäische Integration und die deutsch-polnische Verständigung wurden in Deutschland unter anderem mit dem Erich-Kästner-Preis und dem Deutschen Nationalpreis gewürdigt, mit dem zuvor zum Beispiel Tadeusz Mazowiecki, Václav Havel, Fritz Richard Stern, oder Anita Lasker-Wallfisch ausgezeichnet wurden.

Bei den Kommunalwahlen 2006 bekam Dutkiewicz als unabhängiger Kandidat 84,53 % der Stimmen im ersten Wahlgang: »Belarussische Ergebnisse, gefährlich«, bemerkte er hierzu trocken. Im gleichen Jahr erschien sein Buch »Neue Horizonte« (Nowe horyzonty), in denen er über die Ausübung seines Amtes reflektiert. Während der Zeit des Kriegsrechts war Dutkiewicz führend in der Untergrundbewegung »Solidarność« in Breslau aktiv. Neben Danzig war Breslau damals das Zentrum der polnischen Gewerk-
schaftsbewegung. Er berichtete über seinen abenteuerlichen Einsatz für Solidarność bis zu seiner Flucht. Auch die Erfahrungen
in Deutschland – in Freiburg – und das Kennenlernen der Schweiz und Frankreichs kamen zur Sprache. Dutkiewicz besitzt
einen Master-Abschluss in ›angewandter Mathematik‹ und einen Doktortitel in ›Formaler Logik‹. Ein erfrischender Zeitzeuge!

SPARGELSILVESTER

»Stich‘ den Spargel nie nach Johanni« – so lautet die holprige Bauernregel. Deshalb trägt der JOHANNISTAG auch den Beinamen ›SPARGELSILVESTER‹. Der Johannistag am 24. JUNI ist das traditionelle christliche Mitsommerfest und erinnert an den Geburtstag Johannes‘ des Täufers.

Während der Beginn der Spargelsaison wetterbedingt ist, steht für das Ende der Saison mit dem 24. Juni ein KONKRETES DATUM fest. Der Grund dafür: Bis zum ersten Frost dauert es dann noch mindestens 100 Tage; die Pflanze hat damit genug Zeit, sich zu regenerieren. Also Spargelliebhaber:innen, ranhalten, ›nur‹ sieben Tage wird der heimische Spargel noch angeboten.

TELLERSPRACHE, Spargelrisotto ›TRICOLORE‹, Rezept siehe unter SPARGELRISOTTO ›BICOLORE‹ vom 30. Mai 2022, einfach runterscrollen.
ZUTATEN, Spargelrisotto ›TRICOLORE‹.

TÜRKISSCHIMMERND

Fahrt ins polnische ŁAGÓW (Lagow) in der Województwo lubuskie (Woiwodschaft Lebus). Ein Sonderzug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) fuhr aus Berlin in einer etwa dreistündigen Fahrt zur »PERLE des Lebuser Landes«, wie Łagów auch genannt wird. Bahnhof und eingleisige Nebenstrecke werden nur noch temporär für touristische Sonderzüge genutzt. WIADUKT kolejowy w Łagowie: 25 Meter hoch, 40 Meter lang. Das Viadukt gehört zur 2015 eingestellten Bahnstrecke von Toporów nach Międzyrzecz (Bahnlinie Topper–Meseritz).


In Łagów lockt die JOHANNITERBURG (Zamek joannitów w Łagowie). Die Burg entstand nach dem Jahre 1351. Lagow gehörte
zu dieser Zeit dem evangelischen Johanniterorden, der 1810 aufgehoben wurde. Sie befindet sich auf einer Halbinsel zwischen
dem TÜRKISSCHIMMERNDEN Tschetschsee (Ciecz) und dem Lagower See (Jezioro Łagowskie). Der TSCHETSCHSEE ist der größere
der beiden malerischen Waldseen, an denen der Ort liegt. Er ist im Schnitt 19,3 tief und damit einer der tiefsten Seen Polens. Die Umrundung hat eine Gesamtlänge von 13 km. Der Lagower See entstand durch eine künstliche Teilung vom nördlich gelegenen Tschetschsee. Dessen Umrundung hat eine Gesamtlänge von 8,6 km.

Derzeit wird die Burg als Hotel und Restaurant genutzt. An gleicher Stelle befand sich im 11. und 12. Jahrhundert eine SLAWISCHE BURG. 1251 kam das Gebiet unter die Herrschaft deutscher Ritterorden. Bis 1945 war der Ort deutsch. Das bis heute von der Gemeinde geführte Wappen erinnert an die jahrhundertlange Präsenz der Johanniter in Lagow. Am Fuß der Veste entstand eine zugehörige Siedlung für Handwerker und Dienstleute. Teil der Verteidigungsanlage der Burg mit dem Burgturm waren das ›Polnische Tor (Brama Polska) und das ›Märkische Tor‹ (Brama Marchijska). Die KIRCHE ›St. Johannes der Täufer (Kościół św. Jana Chrzciciela
w Łagowie)‹ ist seit Oktober 1945 katholisch.

Die deutsche Festungs- und Verteidigungsanlage »Burschener Schleife« aus den späten 1930er-Jahren (›OSTWALL‹: 12 km lang,
30 Meter tiefe Bunker und Tunnelanlagen) verläuft 13,5 km östlich der Stadt.

»Tico Tico no fubá«

Konzert des »Jugendsinfonieorchesters des Bundesstaates Goiás (Orquestra Sinfônica Jovem de Goiás – OSJG)«. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Brasiliens (1822–2022) kehrte das OSJG für eine weitere Tournee nach Deutschland zurück (Brasilianische Botschaft, 10.06.).

Das »ORQUESTRA SINFÔNICA JOVEM DE GOIÁS« feiert sein 20-jähriges Bestehen. Es entstand als soziales Projekt, um Kindern und Jugendlichen das Musizieren in Orchestern und das Singen in Chören zu ermöglichen. Als Vorbild diente hierbei das venezolanische Modell »EL SISTEMA« des Gründers José Antonio Abreu. »El Sistema« elektrisiert seit 1975 die Musikwelt.

Mit dem Solisten NATANIEL FERREIRA und unter der Leitung des Dirigenten ELIEL FERREIRA interpretierte das Orchester Werke lateinamerikanischer Komponisten wie Heitor Villa-Lobos, Astor Piazzolla, Camargo Guarnieri, Ary Barroso und Zequinha de Abreu. Das Stück »Série brasileira: Nr. IV. Batuque« von Alberto Nepomuceno gab einen Vorgeschmack auf die folgenden ›fetzigen‹ Kompositionen und Arrangements. Zum Weinen schön: »Danzón No. 2« von Arturo Márquez. Die Instrumentengruppen begannen sich im Takt zu bewegen. So bewegten sich die Geiger:innen synchron wie Ruderer. Zum Schmunzeln Beethovens »Pour Elise (em ritmo de Samba)«. Spätestens bei »Mourão« von César Guerra-Peixe und »Odeon« von Ernesto Nazareth musste man ›mitwippen‹. Begeisterung und Lebensfreude pur! »Tico Tico no fubá« krönte diesen wunderbaren Abend. Standing ovation und natürlich Zugabe. Das war der Hammer; Wahnsinn! Solch ein Konzert habe ich seit Jahren nicht erlebt.

NATANIEL FERREIRA und ELIEL FERREIRA beim »Le Grand Tango« von Astor Piazzolla.
Der wunderbare Klangkörper. Ganz rechts der Gastgeber seine Exzellenz Botschafter Roberto Jaguaribe Gomes de Mattos.

WARHÖLL

Welcher Krieg? – Abnutzungskrieg, Angriffskrieg, Bürgerkrieg, Eroberungskrieg, Hybrider Krieg, Informationskrieg, Kolonialkrieg, Propagandakrieg, Stellvertreterkrieg, Vernichtungskrieg, Wirtschaftskrieg. Das Kriegsalphabet. So oder so: Tod und Zerstörung, Verrohung und zehntausendfaches Leid, Lügen. Täglich. Die machtgeilen BÖSEN ALTEN MÄNNER leben ihren Frust in Gewaltorgien aus. Und wir lassen es zu. Täglich.
 
Notabene: aber auch Frauen betreiben das lukrative Geschäft des Krieges inzwischen eiskalt. So die »Freiheitskämpferin« Dr. Marie-Agnes STRACK-ZIMMERMANN, FDP, MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, und: Präsidiumsmitglied »Förderkreis Deutsches Heer e. V.« (DER ›gemeinnützige‹ Lobbyverband der deutschen Rüstungsindustrie), Präsidiumsmitglied »Deutsche Wehrtechnische Gesellschaft e. V.« (›gemeinnütziger‹ Lobbyverein der Rüstungsindustrie), Vorstand »Deutsche Atlantische Gesellschaft« (›gemeinnütziges‹ NATO-Netzwerk), Beirat in der »Bundesakademie für Sicherheitspolitik«. Der siebthöchste Verteidigungshaushalt weltweit (2020) reichte nicht aus, um die Bundeswehr überhaupt einsatzfähig auszustatten. Jetzt sollen es WEITERE 100 Milliarden Euro richten. Noch Fragen?
Hier geht es zum LUFTSCHUTZRAUM! Ehrlich? Dank der »Jeder ist seines Glückes Schmied«-Parteien wurden die Bunkeranlagen »privatisiert«, die Sirenen aus Kostengründen abgebaut (›private Vorsorge‹/ »privat ist besser als Staat«). Und wir haben es zugelassen.

›SCHLESISCHES HIMMELREICH‹              

Ausritt mit dem 9-EURO-TICKET: Am Pfingstsonntag ging es nach GÖRLITZ/ ZGORZELEC nad Nysą (05.06.). Geplant war alles ganz anders. Mit dem RE1 sollte die Fahrt ursprünglich nach Frankfurt/ Oder & Słubice führen. Beim Start am Alexanderplatz endeten
die Züge der RE1 jedoch vorzeitig am Ostkreuz: wg. »Vermüllung und nicht funktionierender Toiletten«. So ging die Fahrt kurzentschlossen mit dem RE2 via Cottbus in die Europastadt. Auf der Hin- und Rückfahrt stets auf guten Sitzplätzen. Die Züge waren übervoll, leerten sich aber zunehmend bei touristischen Hotspots (wie dem Spreewald). Je näher Sachsen kam, desto weniger Reisende trugen eine Corona-Maske.

Görlitz besitzt eine der am besten erhaltenen Altstädte Mitteleuropas. Die Stadt blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont. Dieses besondere Stadtbild macht Görlitz zu einem beliebten Filmdrehstandort, weshalb es auch »GÖRLIWOOD« genannt wird. Der MERIDIAN der geographischen Länge 15° östlich von Greenwich, an dem sich die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) orientiert, durchquert die Stadt. Die historische ›via regia‹ führt ebenfalls durch Görlitz. Nach wenigstens 14.000 Schritten ging es abends mit dem RB65 zurück: »Nach Hause!« – Fahr’ doch auch mal hin! Mit dem 9-Euro-Ticket am besten an Werktagen.

Witamy! Görlitz liegt zwar im Bundesland Sachsen, gehört aber historisch gesehen zu Niederschlesien (Dolny Śląsk). So kann man in vielen Restaurants ›schlesische Küche‹ genießen. Auf beiden Seiten der NEISSE findet man das ›Schläsche Himmelreich mit Kließla‹

Die Bahnhofs-Haupthalle mit ihrem 13,4 Meter hohen Tonnengewölbe (Fertigstellung 1917).

Das Jugendstil-Kaufhaus als »Grand Hotel Budapest«. Toller Kinofilm mit Tilda Swinton.
»GÖRLIWOOD«: So wurden beispielsweise die Filme »DER VORLESER« mit Kate Winslet & Quentin Tarantinos »INGLOURIOUS BASTERDS« mit Brad Pitt, …, in der Europastadt gedreht.

Blick von der Dreiradenmühle (PL) auf die Vierradenmühle (DE).

Polnischer Wein, Bacchus 2018, trocken. Lecker! Die weiße Rebsorte BACCHUS wurde in den 1970er-Jahren durch das Pfälzer Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof (Genbank) entwickelt. Dort lernte ich diese Sorte kennen. Wie auch damals die Scheurebe. Der Kalifornier Mike Whitney kam einst als Lehrbeauftragter an die Technische Universität in Wrocław (Breslau). Unweit von Wrocław gründete er in Zachowice ein eigenes Weingut. Mit Namen ADORIA.
 
In Polen gab es bereits im 11. Jahrhundert Weinbau. Damals wurden die Reben in den Regionen rund um Zielona Góra (Grünberg) und in der Woiwodschaft Karpatenvorland (województwo podkarpackie) angebaut. Für alle Interessierten gibt es in Zielona Góra
ein WEINMUSEUM, welches die Entwicklung des Weinbaus in Polen seit dem Mittelalter bis in die heutige Zeit aufzeigt. Seit den 1990er-Jahren leben die Weinbautraditionen wieder auf: mehr als 500 Weingüter erstrecken sich inzwischen über ganz Polen.
Der Klimawandel macht es möglich. Na zdrowie!  

KATER SWING

Tanz auf dem Vulkan. Swing und Balboa mit der ›Bearstep Brass Band‹ sowie der ›Berlinettes Charleston & Swing Performance Troupe‹. Vorab die Balboa-Kennenlernstunde (Quick – slow) für ›absolute Beginner‹ mit DJ Tycho. Hot. Dann Tanz »bis Bonanza kommt« bzw. der Bus 140 (BiBoKo/ 02.06.).

SPARGELRISOTTO ›BICOLORE‹

(2 Personen/ 2 Teller)

Spargelzeit (jetzt Halbzeit, bis 24.06.) und Erdbeerzeit. Saisonal und regional. Beim Spargelkochen entsteht Spargelbrühe, die man zu einer Spargelcremesuppe oder zu einem RISOTTO weiter verarbeiten kann.

Zutaten  
Auf Sonderangebote achten.                                                           

  • Spargelbrühe (idealerweise) oder Gemüsebrühe (¾ Liter);
  • Risottoreis, italienisch (200 g);
  • Etwa 200 g weißen Spargel (4 mitteldicke Stangen);
  • Frische Erdbeeren (›eine Handvoll‹, 5–8 je nach Größe);
  • Frischen Knoblauch (4 kleine Zehen);
  • 1–2 Schalotten;
  • Salz (wenig) & Schwarzer Pfeffer (geschrotet oder gemörsert wg. Intensivierung
    der Aromen);
  • 60–100 g Hartkäse (Parmesan/ Grana Padano) gerieben;
  • Ggf. etwas Weißwein und optional etwas Crème Fraîche.

Für Risotto ›TRICOLORE‹ zusätzlich grünen Spargel verwenden: 2–3 Stangen (etwa 100 g). Dabei die Menge des weißen Spargels um
2 Stangen reduzieren auf ebenfalls etwa 100 g. Auf gleich große/ dicke Stangen achten. Der grüne Spargel muss nicht geschält werden. Er benötigt eine geringere Garzeit, also später dazugeben.

Zubereitung
Kochzeit: nach der ›Schnippelei‹ etwa 20 MIN.

Den weißen Spargel schälen und in mundgerechte Stücke (Eßlöffelgroß) schneiden. In der Spargelbrühe (extra) miterhitzen, nicht kochen. Schalotten fein schneiden und anbraten. Wenn sie glasig gebraten sind, den Risottoreis einrühren. Nach dem Anschmoren sukzessive Brühe dazugeben. Rühren, rühren, rühren! Ggf. einen Schuss Weißwein dazugeben, nach 10 MIN den geriebenen Käse. Und ständig Brühe. Rühren, rühren, rühren! Nach 15 MIN würzen: Die Spargelbrühe und der Hartkäse sind gesalzen. Deshalb wenig salzen. Mit etwas Pfeffer würzen. Wenn der Reis ›SCHLOTZIG‹ ist, in den letzten Minuten vor dem Servieren die dazu gegebenen Erdbeeren und Spargelstücke kurz mit erhitzen.

Guten Appetit, Smacznego! – Gerührt.

›SNOW BOSSA NOVA‹

Das »BEBA TRIO« zeigte in einem Konzert in der Berliner Brasilianischen Botschaft die einzigartige Klangwelt Brasiliens zwischen Bossa Nova und Samba auf (20.05.). Das »BEBA TRIO« bedient sich einer typischen Jazz- und Bossa-Nova-Instrumentierung.
An der Seite des Pianisten BEBA ZANETTINI stehen der Bassist VIKTOR KUTLAK und der Drummer GUDINO MIRANDA. Als Gäste
traten an diesem Abend EVA JAGUN (Gesang) und MANUEL ZACEK (Bass) auf. Voller Rhythmus die Titel Afoxe, Urubu malandro, Sambareia, A vizinha do lado. Das Lied ›Camburi‹ besingt die in der Nähe von Sao Paolo gelegene Stadt CAMBURI. Als Zugabe erklang der ›SNOW BOSSA NOVA‹. Die Musik hierzu entstand in Brasilien, der Text im winterlichen Deutschland. Nicht vergessen: in gut sieben Monaten ist Weihnachten.