Das Herbstfeuer lodert nicht mehr.


Das Herbstfeuer lodert nicht mehr.


Da macht sie sich wieder bemerkbar – DIE SEUCHE. Corona war 2020 gekommen, um zu bleiben. Jetzt reitet COVID wieder die Welle: Impfdurchbrüche, explodierende Fallzahlen. Die Stunde der alarmistischen Buchhalterseelen. Die Medien verbreiten in ihrer Kampagne Angst und Schrecken. Rund um die Uhr. Angst macht krank! Am besten ABSCHALTEN. »Noch einmal müssen wir uns anstrengen im ›letzten‹ Corona-Winter«. PUSTEKUCHEN. Willkommen in der dunklen Jahreszeit.

Da schweigt sogar die Berliner Schnauze.

Der Oktober verabschiedete sich mit vier sonnigen Tagen (28.–31.10.). GOLDENER HERBST, Kranichzug, wundervoll. Am Wochenende trafen sich die Naturfreund:innen am SÜDGELÄNDE; die Pferdefreund:innen an der Trabrennbahn KARLSHORST (Echte Pferdeliebe!); die Technikfreund:innen beim Blauen Monster-Kran & Rotem Riesen am OSTBAHNHOF; die Freund:innen des Transzendentalen am HINDU-TEMPEL/ Hasenheide. Dann HALLOWEEN! In den Morgenstunden der Horror pur. Um 2:00 Uhr ZEITUMSTELLUNG. Willkommen Novemberdepri. Zeitumstellung – der JETLAG DES PROLETARIATS. Jetlag, aber ganz ohne klimaschädliches Fliegen.





Wie fühlt sich in Zukunft das U-Bahnfahren an? Und wie fuhr es sich mit der Berliner U-Bahn im Jahr 1908? Das Deutsche Technikmuseum ermöglicht den direkten Vergleich. Unter dem Motto »Von A bis J – Berliner-U-Bahnen von gestern und morgen« zeigt das Deutsche Technikmuseum das ›MOCK-UP‹ der neuen Berliner U-Bahn. Es ist ein begehbares 1:1-Modell der neuen Baureihe J/ JK (28.10./ bis Ende Mai 2022). Die U-Bahn-Baureihen werden mit fortlaufenden Buchstaben bezeichnet, nun ist Berlin bei »J« angekommen. Direkt neben dem Mock-up steht der Wagen 86 der Baureihe A1 von 1908, das älteste in Deutschland erhaltene U-Bahn-Fahrzeug.


Unter dem Motto »Ihr lasst uns keine Wahl« hatte ›Fridays for Future‹ zum Klimaprotest in Berlin aufgerufen. Vier Wochen nach der Bundestagswahl demonstrierten Tausende für Klimaschutz im Regierungsviertel (22.10.). Außer ›Fridays for Future‹ hatten weitere Organisationen wie Attac, Greenpeace und Nabu zu diesem globalen Aktionstag aufgerufen. Das Bündnis wollte damit die Parteien der möglichen künftigen Ampelkoalition auf Bundesebene zu umfassenden Maßnahmen für den Klimaschutz bewegen. Denn die Parteien hätten bisher »keine echte Antwort auf die Klimakrise geliefert«, hieß es.
Die Mehrheit in diesem unserem Lande (und weltweit) befürwortet sowieso das WEITER SO! Und stimmt inbrünstig in das Lied vom KLEINEN ARSCHLOCH ein:
Macht Euch Die Erde Untertan!
(»Dieses Lied ist dem Erfinder der FCKW-Spraydose gewidmet. Es heißt ›Macht Euch die Erde untertan‹. Die Musik hab’ ich aus dem ›Zigeunerbaron‹ geklaut, aber der Text ist von mir« … i. e. Walter Moers)
Bedrohte Lebewesen,
sind nie mein Fach gewesen,
ich sprüh` PARAL auf Bienen,
ernähr` mich von Delfinen
Refrain ›Mein idealer Lebenszweck‹
Mein idealer Lebenszweck,
sind Robenfell und Walfischspeck,
mein idealer Lebenszweck,
sind Robenfell und Walfischspeck
Das Rehkitz und die Ammer,
erschlag’ ich mit dem Hammer …
Auch Amsel, Drossel, Fink und Star,
die schmecken mir das ganze Jahr …
Und rings um meine Heimatstadt …
kein Frosch mehr seine Schenkel hat,
kein Frosch mehr seine Schenkel hat.
Refrain
Sauer muss der Regen fallen,
denn der Wald gehört uns allen.
Ob Oder oder Neiße –
mir wurscht wo ich reinscheiße!
Mein Klo das ist aus Elfenbein,
Atomkraftwerke find’ ich fein!
Ich quäl’ das Tier zum Scherz,
trag’ Wegwerfslips aus Nerz!
Refrain
Auf mein Parkett aus Tropenholz,
da bin ich ganz besonders stolz.
Und meine ganze Sympathie,
gilt der fossilen Energie!
Refrain
Ob wenigstens das 2-Grad-Ziel (Plan B) erreicht wird? Die Kunst der Politik besteht darin, so zu tun als handelte man beim Klimaschutz. Aber nicht die Resourcen sollen bewahrt werden! – Die Reichen und Schönen sollen von Einschränkungen und Kosten verschont bleiben. So plant man das »Wirklich gute Klimaschutz-Gesetz für gute Laune«. Und sorgt so mit Framing für PRIMA KLIMA.




›CHILL MAL‹, so lautet der Titel meines Wandkalenders für 2022. Er ist nun in einer kleinen Auflage fertig gestellt. Jetzt muss ich nur noch an den Bildtexten für die vierzehn Fotos feilen. In genau zwei Monaten ist Heiligabend. Ich freue mich.


Er war seit den 1950er-Jahren im (West)-Deutschen Bahnverkehr das prominenteste Aushängeschild:
Der ›Trans-Europ-Express‹ kurz TEE genannt.
Diesen Zug (Baureihe 601, VT 11.5) hatte ich noch in HEIDELBERG gesehen. Heidelberg war 1967 in das TEE-Netz einbezogen worden. Aber erst mit der Einführung des Intercity-Systems fuhr der TEE als 11/ 12 »REMBRANDT« planmäßig durch die Welthauptstadt der Romantik. 1979/ 80 verkehrte der Zug samstags zwischen Dortmund und Innsbruck. Nun ist er für vier Wochen im Deutschen Technikmuseum zu bewundern (03.–31.10.)
Der TEE kann allerdings nicht mehr selbst fahren, eine betriebsfähige Wiederaufarbeitung scheiterte an den Kosten. Der Zug gehört der Deutschen Bahn und steht im DB-Museum in Koblenz. Nach Berlin kam der TEE erstmals nach der Wende.
Vom 27. Juli 1990 bis zum 29. September 1990 setzte ihn die Deutsche Reichsbahn zwischen Hamburg und Berlin als Intercity
»Max Liebermann« ein.
Das ›Gegenstück‹ in der ›TäTäRä‹ war die DR-Baureihe VT 18.16 (ab 1970: Baureihe 175, »Bauart Görlitz«). Bekannt war der Zuglauf als »VINDOBONA« über Prag nach Wien. Zwei Züge sind erhalten. Am Bahnhof Berlin-LICHTENBERG steht die nicht einsatzfähige 175 015–016. Aber das ist eine andere Geschichte …


Frankfurt/ Main. Die Stadt der Banker:innen, Kaufleute & Messen – aber auch der Kaiserwahlen und Kaiserkrönungen – ein Ort der Romantik? Das DEUTSCHE ROMANTIK-MUSEUM ist weltweit das erste Museum, das sich der Epoche der deutschsprachigen Romantik als Ganzes widmet. Das Deutsche Romantik-Museum will DEN Erinnerungsort für eine Schlüsselepoche der deutschen und europäischen Geistesgeschichte bilden. Der BLAUE ERKER, der nachts in den Großen Hirschgraben hineinschimmert, symbolisiert die BLAUE BLUME. Das Museum grenzt an die Brandwand des Goethe-Hauses und bildet über den gemeinsamen Garten eine Einheit mit diesem. In der Dauerausstellung wird GOETHE in ein neues Licht gesetzt. Goethe war der Liebling der Frauen. Goethes ›erotische Objekte‹ der Begierde waren ungewöhnlich lange bereits ›vergebene‹ Frauen. Vor solchen, die disponibel waren, floh er bald. Sehr unterhaltsam sind auch heute noch die Ansichten des Dichters rund um die Themen Frauen und Liebe (14.09./ 01.10.).



Goethe und die Frauen … DER KLASSIKER.
Die Auszählung der Stimmen im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost ist beendet. BUNDESTAG: bei den ZWEITSTIMMEN siegten die Grünen – sie bekamen 36,7 Prozent. Danach folgen SPD (19,2 Prozent), Linke (18,1 Prozent) und CDU (7 Prozent).
Die Zweitstimmenverteilung im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost weicht teils sehr deutlich vom bundesweiten Ergebnis ab. Die größten Unterschiede bestehen bei den Grünen, die 21,9 Prozentpunkte mehr bekommen haben als in Deutschland insgesamt, bei der CDU (17,1 Prozentpunkte weniger als die Union bundesweit) und bei der Linken, die im Wahlkreis 13,2 Prozentpunkte mehr holte als im gesamten Bundesgebiet.
Auch die Wahl der ERSTSTIMMEN gewannen die Grünen: Canan Bayram sicherte sich das Direktmandat mit 37,8 Prozent der Stimmen. Sie war bereits Mitglied im 2017 gewählten Bundestag und konnte ihr Direktmandat verteidigen. Auf Platz zwei kam Pascal Meiser (Linke) mit 17,7 Prozent. Den Bezirk vertreten im 20. Deutschen Bundestag ferner Pascal Meiser (Die LINKE) & Cansel Kiziltepe (SPD), die über die Landeslisten einzogen.
Die PARTEI schaffte es außerdem bei den BVV-WAHLEN in das Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg einzuziehen und erhielt dort zwei Sitze. »Wir haben einen sehr klaren Regierungsauftrag. Nur halt von sehr wenigen Menschen«, so Marie Geissler, Vorsitzende von Die PARTEI in Berlin.
Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost betrug 78,4 Prozent. Deutschlandweit gaben 76,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.
Dem neuen Bundestag werden 735 Parlamentarierinnen und Parlamentarier angehören, 26 mehr als nach der Wahl 2017 und 137 mehr als die Mindestzahl von 598 Sitzen. Treibmittel CSU: Da die CSU eine Regionalpartei, bundesweit somit eine Kleinpartei ist, ist der Ausgleichsbedarf relativ hoch. Jeder CSU-Überhang zieht 17 Ausgleichssitze nach sich. Insgesamt kommt es so zu der Gesamtzahl von 735 Mandaten im neuen Bundestag. Wobei dank der drei ausgleichslosen Überhangmandate, die ja CSU-Mandate sind, die Christsozialen im Bundestag überrepräsentiert sind. Bundesverfassungsgericht, ick hör dir trapsen!
