
DFB-Pokalfinale in Berlin (03.06.), RB Leipzig : Eintracht Frankfurt (94 MIN). Gratulation an Leipzig zur Titelverteidigung!
71 Minuten lang war es eine Partie auf Augenhöhe. In einer sehr festgefahrenen Partie, in der beide Defensivreihen lange glänzen konnten, war es dann ein absolutes Billiard-Tor, das für die Vorentscheidung sorgte. Ein zweifach abgefälschter Nkunku-Schuss zappelte im Netz der Eintracht, was den Adlern in aller Form den Stecker zog. Die Eintracht kriegte einfach nichts mehr auf die Kette. Leipzig war beflügelt. Es spielte fortan nur noch der Titelverteidiger, der geduldig das Spiel kontrollierte und den ersten Matchball dann eiskalt zum zweiten Tor nutzte (85. MIN).
»Eintracht Frankfurt öle« hallte es nach dem Abpfiff aus der Ostkurve und weiten Teilen der beiden Geraden. Die Fans honorierten
die Leistung der Adlerträger. Die Kurve schaute aber auch nach vorne. »Europacup in diesem Jahr« sangen die Eintracht-Anhänger.
Zum dritten Mal in Folge darf Eintracht Frankfurt ›europäisch ran‹ (UEFA Conference League). Warmer Applaus prasselte auf die Frankfurter Spieler ein. Schöne Szenen. Auch wenn hessische Ekstase noch besser gewesen wäre.
Und warum hat Eintracht Frankfurt verloren? Weil ich diesmal nicht im Olympiastadion war (wie 2018)!
Bereits um 14:00 Uhr war beim Fan-Treff der Frankfurter am Breitscheidplatz der Teufel los. Bis zum Nachmittag sollen sich dort 20.000 Fans versammelt haben. Überall in der Stadt hörte man Hessisch-Gebabbel. Erbarmen zu spät!







ins Berliner Olympiastadion.

