Trapp, Trapp, hurra!

Ein großer Fußballabend endete für Eintracht Frankfurt im Jubelrausch (18.05.). Die Hessen besiegten im Finale der Europa League die Glasgow Rangers mit 6 : 5 nach Elfmeterschießen. Nach der Verlängerung hatte es wie schon nach 90 MIN 1 : 1 (0 : 0) gestanden. »Ei Kall, mei Droppe!« Eintracht Frankfurt erfüllte sich den größten Traum und holte in einem kämpferischen an Dramatik nicht zu überbietenden Finale den Europa-League-Titel und EUROPAPOKAL. Ungeschlagen im Wettbewerb. Der zweite internationale Titel nach 42 Jahren, der nächste Titel nach 2018! ›FÜR DEN JÜRGEN‹ (Grabowski, 1944–2022). Kompliment an die Rangers aus Glasgow.

Das ›Estadio Ramón Sánchez Pizjuán‹, Stadion des Europa-League-Rekordsiegers FC Sevilla, war schon einige Male Schauplatz großer Fußballabende. Doch für dieses Endspiel schien der andalusische Fußballtempel, von Eintracht-Präsident Peter Fischer abschätzig zum »Micky-Mouse-Stadion« erklärt, anderthalb Nummern zu klein. Denn 150.000 Fans hatten sich aus Schottland und Hessen gen Finale aufgemacht, lediglich etwa 44.000 Plätze bietet dagegen die Arena.

Trotzdem bemerkenswert, weil überraschend, war aber die gefühlte Frankfurter Überlegenheit auf den Rängen: Der neutrale Zuschauerbereich leuchtete mehrheitlich in Rangers-Blau, doch die »BESTIA BLANCA« im Eintracht-Weiß feierte einen Kantersieg auf der Dezibelskala. Die Frankfurter Ultras hatten zum Spielauftakt in ihrer Choreografie gezeigt, wie sie für den Verein die Knochen hinhalten. Die pure Fußballeuphorie der Eintracht-Fans.

Es begann mit Blut: Der Frankfurter Kapitän SEBASTIAN RODE war nach MIN 5 blutüberströmt zu Boden gegangen. Dann mutierte er zum TURBAN-TITAN. KEVIN TRAPP wurde ebenfalls zur Frankfurter Klublegende. Kurz vor Ende der Verlängerung hatte
der Eintracht-Keeper mit einer irrwitzigen Beinabwehr gegen Ryan Kent vom Rangers FC pariert (118. MIN). Und dann,
im Elfmeterschießen, war Trapp es gewesen, der den entscheidenden Strafstoß gegen Aaron Ramsey abgewehrt hatte. Trapp
der bessere Neuer? Das Spiel endete mit Freudentränen. Eine Fußballmannschaft mit Herz und Euphorie hat ganz Frankfurt hinter sich vereint. Die SGE hat sich ein Denkmal errichtet.

Und das nach Holperstart in die Saison, frühes Aus im DFB-Pokal und einer eigentlich enttäuschenden Bundesliga-Saison: Platz 11 (10x Sieg, 12x Unentschieden, 12x Niederlagen); 45 : 49, –4; 42 Punkte. Jetzt spielt die Eintracht in der kommenden Saison in der Champions League!

Stimmen zum Spiel:

Der gebürtige Hanauer RUDI VÖLLER (›Tante Käthe‹) hat Eintracht Frankfurt für den Titel in der Europa League gewürdigt.
»Wenn man die ganze Saison sieht, war das hochverdient«, sagte der scheidende Geschäftsführer von Bundesliga-Rivale Bayer Leverkusen. »Sie haben zum richtigen Zeitpunkt immer Top-Leistungen abgeliefert, haben die ganze Saison über kein Spiel verloren und sind auch im Finale nach Rückstand zurückgekommen. Kompliment!« (Zitiert nach hr-Fernsehen, Hessenschau).

Während des ersten Fernsehinterviews kurz nach Spielende ging TRAPPS Blick weg von sich, hin zu den Mitspielern, dann zu den Fans: »Wir sind alle die Helden. Schau dir das an«, deutete der Matchwinner ins weite Rund. »Wir wussten, wir sind dran. Ohne DIE hätten wir es nicht geschafft.« (Zitiert nach RTL-Fernsehen).

Heute wäre ich gerne in Frankfurt – und dort jetzt am RÖMER (der Empfang soll heute um 19:00 Uhr  beginnen)!

AUFHIMMELN

Frankfurt/ Main. Die Stadt der Banker:innen, Kaufleute & Messen – aber auch der Kaiserwahlen und Kaiserkrönungen – ein Ort der Romantik? Das DEUTSCHE ROMANTIK-MUSEUM ist weltweit das erste Museum, das sich der Epoche der deutschsprachigen Romantik als Ganzes widmet. Das Deutsche Romantik-Museum will DEN Erinnerungsort für eine Schlüsselepoche der deutschen und europäischen Geistesgeschichte bilden. Der BLAUE ERKER, der nachts in den Großen Hirschgraben hineinschimmert, symbolisiert die BLAUE BLUME. Das Museum grenzt an die Brandwand des Goethe-Hauses und bildet über den gemeinsamen Garten eine Einheit mit diesem. In der Dauerausstellung wird GOETHE in ein neues Licht gesetzt. Goethe war der Liebling der Frauen. Goethes ›erotische Objekte‹ der Begierde waren ungewöhnlich lange bereits ›vergebene‹ Frauen. Vor solchen, die disponibel waren, floh er bald. Sehr unterhaltsam sind auch heute noch die Ansichten des Dichters rund um die Themen Frauen und Liebe (14.09./ 01.10.).

Goethe und die Frauen … DER KLASSIKER.