Er ist wieder zurück. Der ›KARNEVAL DER KULTUREN‹. Und das gleich mit einem Jubiläum. Es war die 25. Auflage des größten multikulturellen Festes in Deutschland. Der ›Karneval der Kulturen‹ war 1996 auch als Folge von Rassismus und rechtsextremen Übergriffen gegründet worden, und sieht sich als Ort der Begegnung für ein friedliches Miteinander. Nach vier Jahren Corona-Pause stand KREUZBERG am Pfingstwochenende wieder im Zeichen des Karnevals (26.–29.05.). Als hätte es nie eine Unterbrechung gegeben. Es lockten das viertägige Straßenfest am Blücherplatz mit vier großen Musikbühnen und Spezialitäten aus aller Welt sowie der große Straßenumzug am Pfingstsonntag Hundertausende nach Kreuzberg. In diesem Jahr ging es schwerpunktmäßig um die Themen Klima, Naturschutz, Recycling und traditionelle Kulturen. Die Parade fiel in diesem Jahr aus Kostengründen kleiner aus, wie die Veranstalter mitteilten. Rund 50 Gruppen mit 2.500 Akteuren waren angemeldet, statt der sonst bis zu 90 Gruppen. Auch war die Umzugsstrecke deutlich verkürzt. Die mehr als 550.000 Zuschauer:innen mussten deshalb diesmal ›zusammenrücken‹. Ein riesiges Gewimmel und kaum ein Durchkommen. Schade. Man sah wenig vom Umzug. Von der mitreißenden Musik und den tollen Outfits bekam man auch kaum was mit. Dazu noch stolze Preise an den Ständen entlang der Strecke – Bratwurst nicht unter 5,00 Euro,
eine Eiskugel für 3,50 bis 4,00 Euro. Trotz der abgespeckten Teilnehmerzahl und der kürzeren Wegstrecke benötigte der Umzug
von der Gneisenaustraße/ Ecke Zossener bis zum Hermannplatz/ Ecke Urbanstraße etwa sieben Stunden.


Das kann doch einen Christian Lindner nicht erschüttern; Keine Angst, keine Angst, Rosmarie. Der forsche Finanzexperte legt
einen Märkischen Backstein auf das Gaspedal seines Porsches und ›heizt‹ auf der BAB 2 dem Sonnenuntergang entgegen.
Liebe Superreiche, der Kampf für die Erhaltung eurer Privilegien geht weiter!






