9-Euro-Ticket: Die ›Abschlussfahrt‹ führte mich nach MAGDEBURG (31.08.). Mit den Tram-Linien 2, 4 & 6 war ich dort mobil (all inclusive!), um möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu erleben. Trotzdem konnte ich die Stadt nur ›anreißen‹.
Der erste Kaiser des »Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation« (lateinisch: Sacrum Imperium Romanum Nationis Germaniae) OTTO I. (912–973) ist zusammen mit OTTO VON GUERICKE (1602–1686) Namenspatron der heutigen ›OTTOSTADT MAGDEBURG‹.
Aufgrund der schweren Zerstörungen 1631 im Dreißigjährigen Krieg und im Zweiten Weltkrieg besitzt Magdeburg weniger historische Bausubstanz als vergleichbare Städte. Der Luftangriff am 16.01.1945 zerstörte etwa 90 Prozent der Altstadt, darunter
15 Kirchen. Auch die Gründerzeit-Viertel erlitten erhebliche Schäden. Der BREITE WEG, eine der schönsten Barockstraßen Deutschlands, wurden damals fast völlig zerstört. Bei diesem Angriff kamen wenigstens 2.000 Menschen ums Leben. Viele Gebäude der Stadtgeschichte, Architektur, Kunst und Kultur wurden unwiederbringlich vernichtet. Wichtige Bau- und Kunstdenkmale konnten aber wiederhergestellt werden. Hinzu kam vor allem im Universitäts-Viertel gelungene moderne Architektur. Der Reiz liegt im Kontrast historischer und neuer Bauten. Magdeburg bietet heute ein schönes Stadtbild. Schnörkellos. Fahr‘ mal hin!
In seiner Schlichtheit begeistert mich der Magdeburger DOM »St. Mauritius und Katharina«. Der Dom ist die erste von Anfang an gotisch konzipierte und die am frühesten fertiggestellte Kathedrale der GOTIK auf deutschem Boden. Er wurde ab 1207/ 09 gebaut und im Jahr 1363 geweiht. Der Dom ist Grabkirche OTTOS DES GROSSEN.




Nein, zu einem Fototermin.

Wenn man die Römerzeit nicht berücksichtigt.







