Die Auszählung der Stimmen im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost ist beendet. BUNDESTAG: bei den ZWEITSTIMMEN siegten die Grünen – sie bekamen 36,7 Prozent. Danach folgen SPD (19,2 Prozent), Linke (18,1 Prozent) und CDU (7 Prozent).
Die Zweitstimmenverteilung im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost weicht teils sehr deutlich vom bundesweiten Ergebnis ab. Die größten Unterschiede bestehen bei den Grünen, die 21,9 Prozentpunkte mehr bekommen haben als in Deutschland insgesamt, bei der CDU (17,1 Prozentpunkte weniger als die Union bundesweit) und bei der Linken, die im Wahlkreis 13,2 Prozentpunkte mehr holte als im gesamten Bundesgebiet.
Auch die Wahl der ERSTSTIMMEN gewannen die Grünen: Canan Bayram sicherte sich das Direktmandat mit 37,8 Prozent der Stimmen. Sie war bereits Mitglied im 2017 gewählten Bundestag und konnte ihr Direktmandat verteidigen. Auf Platz zwei kam Pascal Meiser (Linke) mit 17,7 Prozent. Den Bezirk vertreten im 20. Deutschen Bundestag ferner Pascal Meiser (Die LINKE) & Cansel Kiziltepe (SPD), die über die Landeslisten einzogen.
Die PARTEI schaffte es außerdem bei den BVV-WAHLEN in das Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg einzuziehen und erhielt dort zwei Sitze. »Wir haben einen sehr klaren Regierungsauftrag. Nur halt von sehr wenigen Menschen«, so Marie Geissler, Vorsitzende von Die PARTEI in Berlin.
Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost betrug 78,4 Prozent. Deutschlandweit gaben 76,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.
Dem neuen Bundestag werden 735 Parlamentarierinnen und Parlamentarier angehören, 26 mehr als nach der Wahl 2017 und 137 mehr als die Mindestzahl von 598 Sitzen. Treibmittel CSU: Da die CSU eine Regionalpartei, bundesweit somit eine Kleinpartei ist, ist der Ausgleichsbedarf relativ hoch. Jeder CSU-Überhang zieht 17 Ausgleichssitze nach sich. Insgesamt kommt es so zu der Gesamtzahl von 735 Mandaten im neuen Bundestag. Wobei dank der drei ausgleichslosen Überhangmandate, die ja CSU-Mandate sind, die Christsozialen im Bundestag überrepräsentiert sind. Bundesverfassungsgericht, ick hör dir trapsen!

Jetzt ist es amtlich (14.10.): für den Volksentscheid „Deutsche Wohnen/ Vonovia Enteignen“ stimmten 57,6 Prozent.
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