SCHWANENGESANG

In den Wintermonaten halten sich alljährlich zum Jahresbeginn im NATIONALPARK UNTERES ODERTAL bis
zu 1.000 SINGSCHWÄNE auf, um ab März wieder in den Norden in ihre Brutreviere zu fliegen. Ab Mitte Januar erklingen verstärkt ihre weithin hörbaren trompetenden, zuweilen melancholischen Rufe, die sich fast wie Musik anhören.

Einojuhani Rautavaara schuf 1972 den CANTUS ARCTICUS, Op. 61, ein “Concerto for Birds and Orchestra”, wie das Werk auch im Untertitel benannt ist. Der 3. SATZ „Joutsenet muuttavat“ (“Swans Migrating” – „Ziehende Schwäne“) beginnt mit den RUFEN von Singschwänen, deren Stimmen durch Tonband zugespielt werden.

Zwischen Hohensaaten und Mescherin befindet sich eine beeindruckende naturnahe AUENLANDSCHAFT mit einem Reichtum an Flora und Fauna, der in Mitteleuropa äußerst selten ist.

Singschwäne sind übrigens auf dem finnischen Ein-Euro-Stück abgebildet.

Aus einem Volkslied:

Es zogen einst fünf WILDE SCHWÄNE
Schwäne leuchtend weiß und schön
Es zogen einst fünf wilde Schwäne
Schwäne leuchtend weiß und schön
Sing, sing was geschah
Keiner ward mehr gesehen, ja
Sing, sing was geschah
Keiner ward mehr geseh ’n

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