Folgt dem Kaninchen

Der Ort der AUSSTELLUNG »Himmel unter Berlin« ist ein Geheimnis. Und exklusiv: Lediglich 199 Menschen dürfen pro Abend teilnehmen. Erst kurz vor Beginn wird bekanntgegeben, wo er liegt. Nur, dass sich der Ort in Friedrichshain befindet, sei schon verraten – und dass er nach der Ausstellung für die Öffentlichkeit nie wieder zugänglich ist.

Nach dem Eintritt genießt man zunächst einen Willkommenstrunk an einer geheimen Bar. Dann gelangt man zu einer bewachten Schranktür, hinter der verborgene Kellerräume liegen. Langohren als Wegweiser ins Unbekannte: Das WEISSE KANINCHEN,
auch bekannt als PERCY, oder der MÄRZHASE (im Original: ›MARCH HARE‹) sind fiktive Figuren aus Lewis Carolls Roman (1885)
“Alice’s Adventures in Wonderland”. Wer dem Langohr folgt, sieht das Wunderland der Wirklichkeit und mit neuen Augen.
In den labyrinthartigen Gängen präsentieren sich in fast vollständiger Dunkelheit elf multimediale Kunstinstallationen,
die dem verlassenen Ort neues Leben einhauchen.

Da ist zum Beispiel die preisgekrönte 360-Grad-Installation »Insideout« des Design Studios ›Flora&faunavisions‹ unter Leitung
der Gründerin LEIGH SACHWITZ. Sie hat ein gewaltiges Video-, Licht- und Klangerlebnis kreiert, das auf ihren persönlichen Kindheitserinnerungen beruht: einem Sommergewitter in einem Gewächshaus in ihrer schottischen Heimat. Im gläsernen Haus erleben die Besucher, wie sich leichter Landregen in wenigen Minuten in einen heftigen Gewittersturm verwandelt.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Ausstellung (zunächst?) noch einmal um eine Woche verlängert (23.03.–18.04).

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