MODELINIE

In Kooperation mit s.Oliver (QS) und Zalando brachten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine Modekollektion im Muster
der neuen Bus- und Bahnsitze heraus. Am Alexanderplatz öffnete im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs ein Pop-up-Store (18.10.).
Unter dem Slogan »Mehr Street kann Wear nicht sein« (vielleicht besseres Denglish: »Mehr Street kann nicht Wear sein«) können BVG-Fans die limitierte Wimmelbild-Mode dort kaufen. Die Kapuzenpullover, Sweatjacken, Westen, T-Shirts und Hüte
sind erhältlich, solange der Vorrat reicht. Die Öffi-Mode ist jedoch nicht ›billig‹. Wie der ÖPNV. Denn die Sweatjacken können schon mal 130 Euro kosten. – Socken würden mich interessieren! Die gibt es aber (noch) nicht?
In zwei Monaten ist Heiligabend.

Bereits im Sommer hatte die BVG als Zeichen für Akzeptanz und Toleranz für ihre Busse und Bahnen das »Muster der Vielfalt« eingeführt: Ein Sitzmuster, das sich aus vielen bunten und diversen Menschen-Silhouetten zusammensetzt. Das neue Muster besteht aus rund 80 verschiedenen Silhouetten, die unter anderem homosexuelle Paare, Rentner mit ihrem Hund oder Rollstuhlfahrer repräsentieren. Neue Fahrzeuge dürfen sofort im neuen Fummel auf die Straße. Ab 2023 soll dann das »Muster der Vielfalt«
sukzessive die Sitze in allen BVG-Fahrzeugen schmücken. Weil das Verkehrsunternehmen Wert auf Nachhaltigkeit legt, soll
das Muster aber erst aufgezogen werden, wenn alte Bezüge ohnehin ausgetauscht werden müssen. Im Juli waren bereits die ersten beiden Doppeldeckerbusse damit neu ausgestattet worden.

Sitzbank am U-Bahn-Halt ›Machma Platz‹.
Hut in ›Sitztarn‹.
Ob Hündin Chica (10) vom neuen Polstermuster-Fummel träumt?
Ticket überflüssig? Als wandelnder Bus-/Bahn-Bezug verschmelzen die Fahrgäste, einem Chamäleon gleich, mit den Sitzen.

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