»FRIEDENSMEUTE«

Pazifist:innen und Friedensaktivist:innen werden seit jeher von den Mächtigen bekämpft.

Bumms mit Doppelwumms.

Während im russischen Großreich das Wort »KRIEG« inzwischen verboten ist, und die Verwendung des Begriffes dort mit Straflager von bis zu 15 Jahren geahndet wird, geht man im »Wertewesten« subtiler gegen die Kriegsgegner:innen vor. Die »Qualitätsmedien« verunglimpfen Friedensdemonstrant:innen als staatsfeindliche »Querfront«. Gegen prominente Vertreter:innen wird eine beispiellose ›Hexenjagd‹ geführt, mit dem Ziel, diese Personen gesellschaftlich zu ächten und zu isolieren. Stattdessen wird die Zivilgesellschaft militarisiert, in einer medialen ›Gehirnwäsche‹ auf allen Kanälen (sogar in Satire-Sendungen) auf das Kriegsziel »Siegfrieden« ›hinmanipuliert‹ und eingeschworen.

Lew Nikolajewitsch Tolstoi entlarvte die oben beschriebenen Mechanismen in seiner Schrift »PATRIOTISMUS UND REGIERUNG« (1900). Top aktuell.

Leiser Protest regt sich (noch). Diese »Banksy-Keramiken« entdeckte ich auf einer meiner Fototouren im Berliner Wrangelkiez (SO36) an Hauswänden.

Ach ja: »FRIEDENSMEUTE« titulierte die ›Süddeutsche Zeitung‹ die Demonstrant:innen einer Großdemonstration am 25. Februar
in Berlin (Artikel »Feindbilder für die Stimmung« von Jan Heidtmann und Boris Herrmann).

Ein Gedanke zu “»FRIEDENSMEUTE«

Hinterlasse eine Antwort zu Ruth Langner Antwort abbrechen