PLANVERSPÄTUNG

Das trübe Herbstwetter lockt nicht zu Ausflügen. Zeit für eine Bilanz beim DEUTSCHLANDTICKET. Seit Mai kann es eingesetzt werden. Bis Oktober besuchte ich mit dem Ticket 25 Orte (alle Berichte sind hier chronologisch eingestellt). Baden-Württemberg: Bruchsal, HEIDELBERG (2x/ ÜN), Karlsruhe, Stuttgart; Brandenburg: Erkner (ÜN), Frankfurt/ Oder mit Słubice, Kremmen, Ziesar; Hessen: DARMSTADT (2x/ ÜN), Frankfurt/ Main (2x), Hessische Bergstraße (2x); Niedersachsen: Bodenwerder, Clausthal-Zellerfeld, Einbeck, GOSLAR (ÜN), Hahnenklee, Hameln, Wolfenbüttel; Sachsen-Anhalt: Halle/ Saale, Gardelegen, Lutherstadt Wittenberg, Merseburg, Salzwedel, Stendal, Tangermünde. War also bundesweit in verschiedenen Verkehrsverbünden unterwegs.

Das Ziel steht im Weg.

Resumee

›Schienenersatzverkehre‹; kurzfristige Zugausfälle wg. Personalmangels oder Technikversagens; ›Planverspätungen‹: längere Fahrtzeiten wg. Baustellen-Umfahrungen oder zusätzlichen Baustellen-Planhalten; verpasste Übergänge/ Anschlüsse; schlechte Informationen. Kein schöner Zug der Bahn. Im Schadenfall darf man nicht einen höherwertigen Zug nutzen. Das haben Diejenigen ausgeschlossen, die kostenlos die BahnCard 100 ›First‹ geschenkt bekommen; Diejenigen, die Dienstwagen mit Schofför nutzen; Diejenigen, die die Fahrbereitschaften der Parlamente nutzen. Soll denn ›der Pöbel‹ leiden? Bis 2070 sollen die Mängel im deutschen Bahnverkehr behoben sein. Aber seit mehr als 50 Jahren erzählt uns die Politik, sie wolle mehr Verkehr auf die Schiene bringen. Um dann das Gegenteil umzusetzen. »Ja, wenn der Senator erzählt«. Der neoliberale Wahn geht weiter.

Trotzdem: nach den Jahren DER SEUCHE eine willkommene und günstige Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen. So viele Ziele stehen noch auf meiner Wunschliste. Das DEUTSCHLANDTICKET ist jedoch zeitlich begrenzt. Da heißt es, sich zu sputen. Packen wir es an, Herr Wissing.

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