Selten ist die ehemalige US-Spionagestation auf dem Berliner Teufelsberg für die Bevölkerung zugänglich. Anlässlich des Weltfrauentages fand das dreitägige Festival »Power of Female Art« statt (08.–10.03.). Mehr als 40 Künstlerinnen eroberten mit ihren Werken und Ausdrucksformen den Teufelsberg. Frauenpower präsentierte eine Mischung aus Streetart und Musik, Comedy und Poetry, Performance und Entertainment. Streetart ist seit einigen Jahren ein großes Thema auf der verlassenen Abhörstation.
Im wahrsten Sinne des Wortes: das größte Bild misst 270 Quadratmeter. Die Festival-Besucher:innen konnten live beim Schaffensprozess von mehr als 15 renommierten Streetart-Künstlerinnen mit dabei sein. Jetzt existiert noch mehr HÖLLISCH GUTE KUNST auf dem Teufelsberg.
Der Teufelsberg ist ein Trümmerberg im Berliner Grunewald und mit 120,1 m ü NHN die zweithöchste Erhebung des Stadtgebiets. Er hat seinen Namen vom nahe gelegenen Teufelsee. Auf dem Berg befinden sich die Ruinen einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte (NSA). Mit der Zeit errichteten die Militärs fünf Antennenkuppeln mit einer Gesamthöhe von bis zu 62 Metern. Nach dem Abzug der Militärs stehen die Gebäude leer und verfallen. Ein Teil wird als Street Art Gallery genutzt.
Das Dach des Hauptgebäudes dient als Aussichtsplattform. Seit 2018 steht der Berg als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.







im Beitrag KLEBENSZEICHEN am 19.05.2022, einfach herunterscrollen.








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