FRIEDENSTÜCHTIG?


Die Ostermärsche finden in diesem Jahr in der Zeit vom 2.−6. April 2026 statt. Unter dem Slogan »Kriege verweigern − Frieden schaffen!« wird mobilisiert. Die ersten Ostermärsche in der Bundesrepublik Deutschland begannen 1960.

Krieg in Nahost. Donald Trump will einfach nur Spaß: »Wir schlagen vielleicht noch ein paar Mal zu, einfach zum Spaß« (Quelle: Tagesspiegel, 16.03.). Um in der Folge weitere ›Kriegsgründe‹ nachzulegen: »Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen« (Quelle: ntv, 30.03.); »Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen − dorthin, wo sie hingehören«, sagte Trump während seiner Rede an die Nation (Quelle: NDR, 02.04.). Und in Trumps privatem ›Schurkenrat‹ klopfen sich die bösen alten Männer aus Freude auf die Schenkel. 

Die bösen alten Männer ›spielen‹ skrupellos die Kriegskarte: Putin (Ukraine, seit 2014/ 2022), die iranischen Ayatollahs (Nahost, seit Jahrzehnten, aber hinterhältig 2024). Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping bereitet einen Krieg in der Straße von Taiwan vor.

»Wir leben im Frieden, in einem unfertigen, notdürftigen, immer gefährdeten Frieden. Die Kräfte bedenkend, die ihm entgegenstehen, […] möchte ich das, womit wir dem Frieden heute dienen können, mit wenigen Worten sagen: Widerstand, Widerstand gegen die, die den Frieden bedrohen mit ihrem Machtverlangen, mit ihrer Selbstsucht, mit ihren rücksichtslosen Interessen«. (Siegfried Lenz, Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels, 1988). 

Für viele reduziert sich der Nahostkrieg auf die Spritpreise.

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