TUSCH

TUSCH: die wunderbare AnniKa von Trier mit ihrem Programm »#DIPTAM #DADA #DIGITALIS oder Ich will mein Löwenmäulchen nicht halten!« Aufgenommen kurz vor Ausbruch DER SEUCHE (01.12.2019).

Seit fünf Jahren ist diese Site jetzt öffentlich. Sie wurde ursprünglich wegen DER SEUCHE eingerichtet bzw. aktiviert. Bilanz 2024 (Januar bis Juli): 49 Beiträge, 36 Follower, 16 Kommentare, 26 Likes. Mehr als 2.292 Aufrufe. Die Startseite wurde dabei mehr als 550 Mal aufgerufen. Spitzenreiter sind die Posts MO VENE NATALE (Dezember 2023), STIMMEN FÜR EUROPA 2, ROSTOCK MARITIM, WEITKEIT & BRASIS. Die drei erfolgreichsten Monate waren bislang der März 2024 (387 Aufrufe, 47 Besucher:innen), der Mai 2024 (407 Aufrufe, 41 Besucher:innen) und der Juli (431 Aufrufe, 44 Besucher:innen). Die meisten Besucher:innen (63) waren aber bislang im Juni zu verzeichnen. SCHOENESCHEINWELT goes international. Aufrufe gab es in diesem Jahr auch wieder aus dem Ausland (Reihenfolge nach Anzahl): Vereinigte Staaten, Portugal, Irland, Italien, Schweiz, Frankreich, Polen, Brasilien, Niederlande, Bulgarien, Schweden & Österreich.

Insgesamt gab es bis zum heutigen Stichtag fast 7.809 Aufrufe von 1.651 Besucher:innen. Jetzt sind bereits 335 Beiträge eingestellt. Einzelne Beiträge wurden 117x geliked. Ein Blick in die chronologischen Archivseiten lohnt sich!

180. GEBURTSTAG

Der »Zoologische Garten« Berlin feiert den 180. Geburtstag. Der Berliner Zoo wurde am 1. August 1844 eröffnet. Er ist nach eigenen Angaben der älteste Zoo Deutschlands und einer der ältesten der Welt. Im Zoo Berlin leben mehr als 20.000 Tiere. Mit 1.200 Arten gilt er als der artenreichste Zoo der Welt. In keinem anderen Zoo des Landes werden mehr Tiere gefangen gehalten und zur Schau gestellt. 

Seit 1878 wurden auch im Berliner Zoo Menschen in ›kolonialen‹ so genannten VÖLKERSCHAUEN herabgewürdigt. Die Praxis der Menschenzoos endete in Berlin erst 1952.

Wie viele zoologische Einrichtungen gibt auch der Berliner Zoo vor, einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Dabei sind laut Geschäftsbericht von Zoo und Tierpark Berlin nicht einmal 17 Prozent der dort eingesperrten Tiere gefährdet. Bekannt ist der Zoo wegen seiner Quallenzucht.

Als putzig und als Publikumsmagneten gelten die Pandabären. Fressen, Schlafen, Fressen. Einmal im Jahr ist Sex angesagt. Das Panda-Weibchen Meng Meng brachte vor fünf Jahren die Zwillinge Pit und Paule zur Welt – eine Sensation für den Berliner Zoo. Die Bären-Brüder leben mittlerweile in China. In Berlin hofft man aktuell auf eine weitere Panda-Geburt, nachdem sich im Frühjahr Meng Meng mit dem Männchen Jiao Qing gepaart hatte und danach sogar künstlich besamt wurde. Sicher ist sicher. Tierwohl? Oder Business?

Sind Zoos noch zeitgemäß?

Auf den Punkt gebracht!
»Tierrechte gibt es nicht. Menschen- und Tierrechte gleichzusetzen, ist unpraktikabel und blöd! … Zoos sind für den Menschen da und nicht für die Tiere.«
BERNHARD BLASZKIEWITZ, 1954–2021,  anlässlich seiner Verabschiedung 2014 als Direktor des Berliner Zooologischen Gartens und des Berliner Tierparks, zitiert nach der Berliner Morgenpost.

NOTABENE: Panda-Mama Meng Meng brachte zum zweiten Mal Zwillinge zur Welt (22.08.). Die Jungtiere wiegen laut Zoo 169 und 136 Gramm und sind circa 14 Zentimeter lang. »So cute!« Kuscheln, Trinken, Kuscheln. Das garantiert Schlagzeilen und Einnahmen.

SCHMERZHAFTE ERINNERUNG

Heute jährt sich der Beginn des ›Warschauer Aufstandes‹. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm gestern in Warschau
auf Einladung des Präsidenten der Republik Polen, Andrzej Duda, und des Stadtpräsidenten von Warschau, Rafał Trzaskowski, an
der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des ›Warschauer Aufstandes‹ gegen die deutsche Besatzung teil.

Als erster Bundespräsident seit 1994 hielt Bundespräsident Steinmeier beim Staatsakt am Denkmal des Warschauer Aufstandes auf dem Krasiński-Platz eine Rede. Er bat alle Polinnen und Polen um Vergebung. »Der Warschauer Aufstand gehört zu den grausamsten Kapiteln in der langen Geschichte, die unsere beiden Völker, die Polen und Deutsche miteinander teilen. Und er gehört zu den heldenhaftesten Kapiteln der polnischen Geschichte«, so der Bundespräsident.


Vor knapp einem Jahr besuchte ich Warschau. Siehe meinen Post »Warschau 3: WÜRDE« vom 12.08.2023 (hier im BLOG-FEED).

Fernsehtipp: »Cześć Polska – Hallo Polen. Unterwegs auf der Autobahn der Freiheit«. Die Reportage folgt der Straße quer durchs Land, vom Grenzübergang Świecko über Warschau bis an die EU-Außengrenze in Terespol. 90 MIN, rbb-Fernsehen. In der ARD-Mediathek verfügbar bis 03.07.2025.

TATRY EXPRESS

Fahrt mit dem Reisebus in den Osten der Slowakei zur WEISSEN und zur HOHEN TATRA (16.–21.07.). Basiscamp in Kežmarok. Insgesamt haben wir bei dieser Reise 2.250 Kilometer zurückgelegt. Die Fahrtzeit für die 800 Kilometer zum Zielort beträgt wegen der vorgeschriebenen Lenkpausen und der erlaubten Höchstgeschwindigkeit etwa elf Stunden.

Die Slowakei entstand am 1. Januar 1993 aus der Tschechoslowakei (1918–1938 & 1945–1992), 2004 wurde das Land EU-Mitglied, 2009 wurde der Euro offizielles Zahlungsmittel. In der Slowakei leben Minderheiten der Ungarn, Goralen, Ruthenen und Roma. Alle Volksgruppen haben eigene Sprachen. Amtssprache ist natürlich slowakisch. Braucht es eine LEITKULTUR?

Die folgenden Posts bringen die spannende Region näher. Tatra 2: KEŽMAROK; Tatra 3: HOHE TATRA; Tatra 4: ZAHNRADBAHN; Tatra 5: WEISSE TATRA; Tatra 6: FLOSSFAHRT; Tatra 7: DIE ZIPS; Tatra 8: KOŠICE & Tatra 9: SPEZIALITÄTEN. Einfach nach unten scrollen.

BÄRENSTARK! Fahr(t) mal hin.

Tatra 2: KEŽMAROK

Kežmarok ist eine ungarische Gründung. Das kleine Städtchen gehörte zeitweise zu Oberungarn. Das mittelalterliche Stadtbild ist fast vollständig erhalten und von schmucken zweigeschossigen Bürger- und Handwerkerhäusern geprägt. Bei der katholischen Heilig-Kreuz-Basilika steht einer der schönsten freistehenden Renaissance-Glockentürme der Zips. Vom Hauptplatz gelangt man über die Burgstraße zur Stadtburg. Mehr als hundert Jahre war die Feste im Besitz der ungarischen Grafenfamilie THÖKÖLY. Mitten in der Altstadt lag unser sehr empfehlenswertes »CLUB HOTEL«. Es gehört der Familie Gantner, die es auch führt.

Jana Gantnerová-Šoltýsová (*in Kežmarok), ist eine ehemalige tschechoslowakische Skirennläuferin (1975–1985). Ihre Tochter Jana Gantnerová trat als Skirennläuferin in ihre Fußstapfen. Ihr Onkel Anton Šoltýs war ebenfalls Skirennläufer. Gantnerová-Šoltýsová nahm 1976 erstmals an Olympischen Winterspielen teil und gewann bei den Junioren-Europameisterschaften 1977 die Goldmedaille im Riesenslalom. Bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo erreichte sie den fünften Platz bei der Abfahrt. 1985 trat Gantnerová-Šoltýsová vom aktiven Skisport zurück. Sie wirkt aber noch als Wettkampfrichterin.

Tatra 3: HOHE TATRA

Die Seilbahn Starý Smokovec–Hrebienok ist eine ganzjährig betriebene Standseilbahn, und die einzige in der Slowakei. Sie hat eine Streckenlänge von 1.937 Metern und verbindet Starý Smokovec (Talstation 1.033 Meter) mit dem Ortsteil und Skiort Hrebienok (Bergstation 1.280 Meter). Fahrtzeit zirka fünf Minuten. An der Bergstation trifft man auf den rot markierten Wanderweg
TATRA MAGISTRALE (Tatranská magistrála), die man als Ausgangspunkt für Wanderungen nutzen kann. Die Veľká Studená dolina ist eines der meistbesuchten Täler der slowakischen Hohen Tatra. Anderthalbstündige Wanderung durch das Studená dolina. Das Tal ist nach dem Gebirgsbach Studený potok benannt. Die mehr als drei Kilometer lange Strecke führt zur Berghütte RAINEROVA CHATA am unteren Ende des Tals. Sie ist die älteste noch erhaltene Schutzhütte auf der Südseite der Hohen Tatra. Lastenträger:innen transportieren Getränke und Lebensmittel zu den Hütten, die nur zu Fuß erreichbar sind.

Mittagessen In Tatranská Lomnica am Fuße der Lomnitzer Spitze, Abendessen im KOLIBA in Starý Smokovec (Bilder siehe SPEZIALITÄTEN).

Tatra 4: ZAHNRADBAHN

Die elektrisch betriebene Schmalspurbahn TEŽ wurde 1912 (k.u.k.) im heutigen slowakischen Teil der Tatra in Betrieb genommen.
Die mit 1.500 Volt Gleichstrom betriebene, 1.000-Millimeter-Schmalspurbahn ist eingleisig. Die 29,1 Kilometer lange Strecke führt
von POPRAD TATRY über Tatranská Lomnica nach ŠTRBSKÉ PLESO. Die Triebwagen waren 2000 erneuert worden. Sie verkehren
mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h. In Štrbské Pleso hat die Tatra-Bahn Anschluss an den Zahnradabschnitt Štrbské Pleso–ŠTRBA.

Im Herbst 2018 wurden bei Stadler in der Schweiz fünf neue Fahrzeuge der Baureihe 495.95 bestellt, die sowohl für die Zahnradbahn als auch für das im Adhäsionsbetrieb befahrene Netz genutzt werden können.

Tatra 5: WEISSE TATRA

Ždiar heißt das in der Nähe der polnischen Grenze gelegene fünf Kilometer lange goralische Gebirgsbauerndorf in der Weissen Tatra. Dort gibt es noch zahlreiche goralische Holzhäuser. Im Sommer findet dort jedes Jahr das ›Goralische Folklorefest‹ (Goralské folklórne slávnosti) statt, bei dem polnische und slowakische Gruppen Tänze, Lieder und anderes Kulturgut der goralischen Volksgruppe zeigen.

Tatra 6: FLOSSFAHRT

Der DUNAJEC bildet die Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Er mündet in die Weichsel. Der Dunajec fließt im kleinen slowakischen Nationalpark PIENINY auf etwa zehn Kilometer (Luftlinie drei Kilometer) durch ein enges malerisches Tal. Es wird durch steile Kalksteinwände gebildet. Auf der polnischen Seite erhebt sich majestätisch der dreigeteilte Kronenberg (Trzy Korony). Zu den Attraktionen gehört die je nach Wasserstand mindestens anderthalbstündige Floßfahrt. Früher transportierten die goralischen Flößer Holz an die Ostsee, heute Touist:innen: zwei Flößer zwölf Tourist:innen. Als Nachweis der Erfahrung dienten ursprünglich Muscheln am typischen Goralenhut (Zakopane Kapelusz goralski). Für jeden Ostsee-Transport eine. Heute Folklore.

Am Zielort werden die Flöße auf Lkw verladen, um zusammen mit den Flößern an den Ausgangshafen Červený Kláštor zurückgebracht zu werden. Die Tourist:innen können zu Fuß den knapp einen Kilometer langen Weg zur Chata Pieniny laufen. Oder sie lassen sich mit der Kutsche dorthin fahren. Am Haltepunkt stehen Rauchtöpfe, um die Pferde vor Insekten zu schützen.

Tatra 7: DIE ZIPS

Die Zips wird gerne als ›das Land unter der Tatra‹ bezeichnet. Besucht: die Zipser Burg (Spišský hrad), das gegenüberliegende Zipser Kapitel (Spišská Kapitula); LEVOČA, dort die Jakobskirche mit dem größten gotischen Flügelaltar der Welt (in den katholischen Kirchen des Landes herrscht absolutes Fotografierverbot), und die deutsche Gründung POPRAD (Deutschendorf).