Der ROLAND ist ein Standbild eines Ritters mit Richtschwert. Die Rolandsfigur galt als Sinnbild der Eigenständigkeit einer Stadt mit Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit. Ein aufgestellter Roland war auch Ausdruck wirtschaftlicher Prosperität. Im Mittelalter fanden sich Rolande als Zeichen bürgerlicher Freiheit häufig in norddeutschen Städten (»Rolandstadt«). In STENDAL steht die steinerne Rolandfigur vor der Gerichtslaube des Rathauses am Marktplatz. Die 7,80 Meter hohe Standfigur ist mit Plattenpanzer, einem Schild mit dem brandenburgischen Adler und einem geschulterten Schwert ausgerüstet. Auf der Rückseite ist auf einer ornamentierten Stützsäule eine Narrenfigur mit (Markt-)Sackpfeife und Stadtwappen dargestellt. Der Stendaler Roland ist nur sechs Zentimeter kleiner als der Bremer Roland und mit Sockel 7,8 Meter hoch. Zudem trägt er das längste Schwert aller Rolande. Er gilt als die drittgrößte Rolandfigur in Deutschland.
Zweite Fahrt mit dem Deutschlandticket in die ALTMARK (Sachsen-Anhalt) zur Hansestadt STENDAL (13.06.).


von Köln angeordnet.



zimmer in Triest Opfer eines grausamen Mordes.


Obgleich niemals für einen Bischofssitz vorgesehen, erlangte St. Nikolai umgangssprachlich alsbald den Status eines Domes. In einer Urkunde von Papst Clemens III. vom 29. Mai 1188 wurde erklärt, dass das neue Stift in Stendal direkt dem Papst unterstellt war.
Hinweis: Da Stendal ein wichtiger BAHNKNOTEN ist, fielen dort im 2. Weltkrieg Bomben. Bei den Alliierten gab es eine ›Arbeitsteilung‹. Tagsüber bombardierte die Amerikanische Luftwaffe (USAF) die Infrastruktur. Diese Regelung wurde erst zu Beginn des Jahres 1945 ›aufgeweicht‹. Der Angriff der 8. Luftflotte der USAF am 8. April 1945 gilt als der schwerste. Dom und Stift erhielten mehrere Treffer. Im südlichen Querflügel wurden vier Gewölbe und der Giebel zerstört, der westliche Flügel des Stiftsgebäudes trug so schwere Beschädigungen davon, dass er gänzlich abgetragen werden musste. Glücklicherweise waren die wertvollen Glasfenster zuvor ausgebaut und ausgelagert worden.






im 18. Jahrhundert abgebrochen. Erhalten geblieben sind das UENGERLINGER (oben) und TANGERMÜNDER TOR.
Das Uengerlinger Tor entstand um 1450/ 60 und gilt nach dem Holstentor in Lübeck als das wohl schönste mittelalterliche Stadttor
im Gebiet der norddeutschen Backsteingotik.
Sehr coole Wandmalereien. Du nutzt das 49 Euro Ticket super aus!
Liebe Grüße
Annje
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