ALMA BRASILEIRA

Das siebte Konzert der Reihe »Brasil em Concerto – Brasilianische Klänge« lud zu einer Reise durch die sinfonische Musik Brasiliens ein (Brasilianische Botschaft, 27.05.).

Das Konzert »Nacionalismo III« widmete sich den Werken von César Guerra-Peixe (1914–1993), Ernst Mahle (1929–2025) und Francisca »Chiquinha« Gonzaga (1847–1935). Das Repertoire deckte verschiedene Facetten der brasilianischen Orchester-komposition ab. Durch das Programm führte der Dirigent Prof. Knut Andreas. Die Violinistin Aurora Salamanca Villalobos bereicherte den Konzertabend als Gastsolistin. Das »Kammerorchester Georg Friedrich Händel« ist am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium in Berlin angesiedelt und setzt sich aus jungen Talenten des Jugendsinfonieorchesters Berlin zusammen. Die Geschichte des Orchesters ist seit seiner Gründung im Jahr 1969 geprägt von intensiver internationaler Tätigkeit. In Brasilien gewann diese Beziehung durch zwei Tourneen zwischen 2016 und 2024 besondere Bedeutung, die das Orchester in Städte wie São Paulo, Rio de Janeiro, Taubaté, Paraty und Niterói führten. Im Juni 2026 kehrt der wunderbare Klangkörper für eine neue Tournee durch den Bundesstaat Rio de Janeiro nach Brasilien zurück, mit Auftritten in Campos dos Goytacazes, Petrópolis und in der Hauptstadt selbst. 

Ein Arrangement von Leonardo Cunha, das die Klangwelten von Luiz Gonzaga und Severino Dias de Oliveira, bekannt als Sivuca (1930–2006), einander näherbrachte, stand am Ende des mitreißenden Konzerts. Als Zugabe erklang der Samba-Titel »Aquarela do Brasil (Aquarell von Brasilien)«. In einer gekürzten Form wurde er unter dem englischen Titel »Brazil« international bekannt,

Über Francisca »Chiquinha« Gonzaga postete ich hier bereits 2024 (CHIQUINHA, 07.03.2024); über die Reihe »Brasil em Concerto« kürzlich im Post MONDNACHT (24.03.).

Integrantes da orquestra: Lea Neander-Villasenor (contrabaixo), Andressa Daniella und Peer-Salvador Heck (percussão), Heinrich Huhn (fagote), Raphael Eichberg und Alina Dietrich (clarinete).

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